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Frieden

 

Das wonach jeder Mensch im Innersten strebt, ist eigentlich Frieden. Es sind nicht die Dinge, die er sucht, nicht die Menschen, es ist der Frieden, den er verloren zu haben meint und verzweifelt wiederzuerlangen sucht! So er rennt er von Ort zu Ort, immer auf der Suche, das zu erlangen, was er sich wünscht um entlich zur Ruhe zu kommen. Alle Handlungen, so sehr sie auch unverständlich erscheinen mögen, sind letztlich der Versuch, Frieden zu finden.

Wie erlangt man nun Frieden?

Frieden kann man nicht erlangen. Frieden kann man nicht suchen. Denn ihn zu suchen würde bedeuten, ihn als abwesend zu erklären! Frieden ist ein Geschenk Gottes, Gnade, die man nicht erlangen kann! Sie wird einem geschenkt, unverdient. Frieden kostet nix, sonst würde er zum Handel. Und Handel ist kein Frieden. Jesus trieb die Händler aus dem Heiligen Tempel in Jerusalem. Nur Frieden hat dort rechtmässig Platz.

Hört auf zu suchen! Euch wurde immer beigebracht: Wer suchet, der findet! Eure Suche muss “suchlos” werden, ohne Kampf, dann werdet ihr “finden”! Es ist aber nicht ein finden, wie man Dinge erlangt. Es ist vielmehr ein entdecken dessen, was schon immer da war. Denn eurer innerster Kern, euer Selbst, frei von falschen Persönlichkeitsschichten, das ist und war Frieden und wird es immer sein. Räumt weg, was euch belastet, räumt weg, was nicht zu euch gehört, entdeckt euer wahres Selbst, dass in Frieden in Gottes Händen ruht!

Du bist der Frieden, den Du suchst! Spüre ihn! Er ist immer da! Lass los, was Dir sagt, Du müsstest dieses oder jenes noch tun, um Frieden zu spüren. Öffne Deine Hände. Alles ist gut.

Und so gehe in die Welt und wirke - in Frieden!

 

Engelgruppe

 

Oh Heiliger Geist

 

Oh Heiliger Geist komm’
und in uns wohn,
der Du uns mit Deinem Licht erhellst
und allen Herzen wohl gefällst.

Oh Schöpfer Geist dring in uns empor,
umkränz uns mit dem Siegesflor,
der Du uns wohl zum Heile führst
und alle Seelen wohl berührst.

Oh Grosser Geist der Welten lenkt,
und jedem Wesen Leben schenkt,
bleib bei uns in der Freud und Not
in unserem Leben bis zum Tod.

 

Engelgruppe

 

 

Engel des Tages

 

 

Ich geniesse es

mich zu verwöhnen.

 

Franziskus oder auch Franz von Assisi, eigentlich Giovanni Battista Bernardone (* 1181/1182 in Assisi, Italien; † 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb von Assisi) versuchte streng und bis ins Einzelne nach dem Vorbild des Jesus von Nazaret zu leben. Diese Lebensweise zog gleichgesinnte Gefährten und Nachahmer an. Franziskus gründete den Orden der Minderen Brüder (siehe auch Franziskaner OFM, lat. ordo fratrum minorum und Minoriten, lat. ordo fratrum minorum conventualium) und war Mitbegründer des Frauenordens der Klarissen. Er ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche.

Als sich Franziskus im Spätsommer des Jahres 1224 auf den Berg La Verna zurückzog, wo er seit 1212 eine kleine Felsnische als Einsiedelei benutzte, wurden bei ihm nach Aussage der Biographen Wundmale sichtbar, die die ältesten Quellen als Einprägung der Wundmale Christi deuten. Dies gilt als der erste überlieferte Fall einer Stigmatisation. Als Tag dieses Ereignisses wird in den Biographien der 17. September 1224 angegeben, drei Tage nach dem katholischen Fest der Kreuzerhöhung. Thomas von Celano berichtet, sich auf das Zeugnis des Bruders Leo berufend:

Da sah er in einem Gottesgesicht einen Mann über sich schweben, einem Seraph ähnlich, der sechs Flügel hatte und mit ausgespannten Händen und auseindergelegten Füssen ans Kreuz geheftet war. Zwei Flügel erhoben sich über seinem Haupt, zwei waren zum Fluge ausgespannt, zwei endlich verhüllten den ganzen Körper. Als der selige Diener des Allerhöchsten dies schaute, wurde er von übergrossem Staunen erfüllt, konnte sich aber nicht erklären, was dieses Gesicht bedeuten solle… Während er sich verstandesmässig über das Gesicht nicht klar zu werden vermochte und das Neuartige an ihm stark sein Herz beschäftigte, begannen an seinen Händen und Füssen die Male der Nägel sichbar zu werden in derselben Weise, wie er es kurz zuvor an dem gekreuzigten Mann über sich gesehen hatte.

Seraphime sind Engel mit sechs Flügeln. In der christlichen Tradition gelten sie als Repräsentanten der brennenden Liebe Gottes und nehmen die höchste Position in der Engelshierarchie ein.

 


Stigmatisation des Hl. Franziskus / Giotto di Bondone (1266-1337)

 


Stigmatisation des Hl. Franziskus / Franziskusmeister

Engel des Tages

 

 

Ich erkenne alte Lasten.

 

Engel des Tages

 

 

Ich entferne die Scheisse

mit der ich von anderen beworfen wurde

aus meinem Heiligen Tempel.

 

Engel des Tages

 

 

Ich stehe

zu meinen Gefühlen

und teile sie mit.

 

Engel des Tages

 

 

Ich achte meine Bedürfnisse

und lebe sie.

 

Engel des Tages

 

 

Ich muss nicht perfekt sein,

um liebenswert zu sein.

 

Engel des Tages

 

 

Ich lasse los

und entspanne.

 

Engel des Tages

 

 

Ich bin

von Ruhe erfüllt.

 

Engel des Tages

 

 

Ich lausche

der Stille.

 

Engel des Tages

 

 

Ich nehme mir Zeit

für das was mir wichtig ist.

 

Engel des Tages

 

 

Ich liebe mich

und mein Leben.

 

Angst

 

Wir möchten heute über die Angst sprechen. Angst hat eine wichtige Schutzfunktion. Sie schützt uns vor dem, was wir noch nicht sehen könnnen oder wollen. Es gibt manchmal Dinge die im gegenwärtigen Moment zuviel für die Seele wären, desshalb schützt sie sich davor durch Angst. Angst ist also nicht nur schlecht. Hinderlich wird sie dann, wenn sie uns an der Entfaltung unserer Lebenskraft hindert, wenn sie uns weismachen will, etwas sei bedrohlich für uns, das in Wahrheit uns einen Schritt weiter bringen würde.

Wie überwindet man nun die Angst? Durch Liebe. Liebe heilt alles, auch und gerade die Angst. Zwingt euch nicht, euch der Angst zu stellen. Seit behutsam mit euch selbst. Lernt in kleinen Schritten euch mit der Angst zu konfrontieren. Dann könnt ihr Schritt um Schritt die Angst loslassen.

Warum gibt es überhaupt sowas wie die Angst, wie ist sie in die Welt gekommen? Angst ist dadurch entstanden, dass ihr in der Dunkelheit aufgewacht seid und euer himmlisches Zuhause vermisst habt. Ihr findet euch plötzlich in fremder Umgebung wieder und erinnert euch nicht mehr an den Nachhauseweg. Ihr denkt ihr seid alleine, getrennt von Gott, eurem Vater , und eurer himmlischen Mutter, aber das ist ein Irrtum. Ihr seid niemals getrennt. Ihr seid niemals getrennt gewesen, noch seid ihr es jetzt. Gott ist immer da: in euch, um euch, zu jeder Zeit!
Kommt nach Hasue, es hat “genug” Angst gegeben!

 

Engelgruppe / 27.4.2008 / 12.40

 

Engel des Tages

 

 

Ich ruhe in der Mitte

und

die Mitte ruht in mir.

 

Engel des Tages

 

 

Ich bin

behütet und beschützt.

 

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