If abbot Muho knew this… ;)

Today I was in the antiquarian bookshop, here in this city. Finally I asked, where I find books about Buddhism. The seller referred me to the basement. I discovered then in a corner full of books about Christianity, still yet a few about Buddhism. And amidst this poor assortment one about Zen from abbot Muho, who leads the Zen monastery Antaiji. Under “other religions“, after the “Tibetan Book of the Dead” and before the “Book of Mormon”. And more over there: “Buddha” – the middle between “world history” and “autogenic training”, haha …

Barbara-Paraprem

Antiquariat 1 (© Barbara-Paraprem)
Antiquariat 4 (© Barbara-Paraprem)

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“Karma Love” – but not for chickens

Fuck … In my last post “Your Karma loves you!” I have reported amused to have received a message of love from my Karma (- on a packaging of “vegetables balls”). And as I look at the photos again more closely, I read what was inside the balls: among other things protein powder from eggs from barn. First, it’s not really, like advertised on the packaging, “natural vegetarian”, at the utmost “lacto-vegetarian”. And secondly powder, to that from eggs from barn (- I have not generally a problem with eating eggs, even though I would like to break this habit too). When I remind of this documentaries that I’ve seen about what already is considered a free-range, I get sad, and I find concerned food only disgusting. If even in so-called “free range” chickens have to waste away slowly under the most horrible conditions, how much more in the “barn”, which sounds just seemingly “pretty natural” and “rural-idyllic”. I really should read generally on the package what’s in there, how else put an end to the suffering of this animals…

More Infos and the chance to support active the animal rights with a donation: www.peta.org

 

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Your Karma loves you!

‘Today’, I said to myself, ‘today I allow myself something fine to eat.’ While shopping: ‘Hm … they look delicious, these “vegetable balls”, I savor them.’ Although I read the imprint “Karma”, but gave him at this moment no further attention. Only at home, when I opened the package, I discovered the good news on the back side: “Your Karma loves you. And you will love Karma: cosmopolitan and naturally vegetarian.” My Karma loves me! I knew it! I always knew it! Only shit, that I didn’t always love my karma also… I like to write to the production firma and involve in a highly complicated debate about karma. However, I feel too little educated for that. And while I was still wonder, if I please my Zen teacher for help to do so, it smells suddenly from the kitchen: my 200 grams Karma would burned nearly in the oven!

Barbara-Paraprem

 

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Animated Painting 12 – DECELERATING PILLARS OF CALM AND USELESSNESS

“Decellerating pillars of calm and uselessness”, hahaha… Notice the title of the background music: “Hall of the Undead”.

smilie grins

“Entschleunigende Säulen der Ruhe und Nutzlosigkeit”, hahaha… Man beachte den Titel der Hintergrundmusik: “Hall of the Undead”.

© Barbara-Paraprem

WOZU DIE EILE – WHAT IS THE RUSH

ZURICH (© Barbara-Paraprem)
Bahnhofstrasse (“Train station street”), Zurich

© Barbara-Paraprem

English posting

 

WOZU DIE EILE

Wenn das eine
saftig-grüne Wiese
wäre,
unter meinen
nackten Füssen,
ein blauer, klarer Himmel,
oben,
ein Wasserfall,
kristallklar, kalt,
rauschend,
Bienen, summend,
Vogelgezwitscher,
Blumen, bunt, sich im
sanften Wind
wiegend,
Berge, so weit
das Auge reicht,
hoch, oben,
schneebedeckt,
Luft,
Frieden,
atmend,
ein und aus,
ein und aus,
und nirgendwohin
gehen,

wozu
dann
die Eile,
Geschäftigkeit,
Hetze,
so tun, als
sei
irgendwas
von allerhöchster,
von lebensnotwendiger
Dringlichkeit,
so tun, als
müsst man
irgendwohin,
den Weg
freikämpfend,
um
überhaupt noch
einen letzten,
winzigen,
schon längst nicht mehr
fassbaren Rest
an Wichtigkeit
in den Kopf hinüberzuretten,
wenigstens
ge braucht werden,
wo niemand wartet,
wenn schon nicht
erkannt und geliebt.

Barbara-Paraprem

 

Jeder kennt das: man geht in eine (Gross-)Stadt und wird automatisch von dieser Aggressivität und Hetze mitgerissen. Es gilt als normal, nicht nur einfach schnell zu gehen, sondern sich, koste es was es wolle, den Weg freizukämpfen. Entweder mit grober, körperlicher Gewalt, auf jeden Fall aber alle paar Schritte geistiger Widerstand: ‘Lasst mich durch! Aus dem Weg! Ich will…! Ich muss…!’ usw.

Ich mache zuweilen gerne die bewusste Übung, mich davon nicht anstecken zu lassen. Dazu gehe ich so langsam, dass mich die Menschen ankucken, als käm ich von einem anderen Stern: ‘Was ist denn mit der los? Hat sie nichts zu tun? Steht sie unter Drogen? Spinnt die?’ Und nicht nur den Anschein erweckend, lediglich hin- und herzuschlendern, so wie man es tut, wenn man auf Bus oder Zug wartet, denn dann ist langsam gehen offiziell erlaubt.  Parallel dazu konzentriere ich mich auch innerlich auf ein Gefühl der Ruhe und des Friedens und stelle mir manchmal auch so schöne Dinge vor, wie oben im Gedicht.

So auch heute, mitten im Herzen von Zürich, in all dem Weihnachtsrummel. Ich hatte durchaus die Absicht, noch zu diesem oder jenem Laden zu gelangen, aber nicht mit diesem wahnsinnigen Taumel. Es erfordert eine gewisse Konzentration, denn der Sog des “Stadt-Molochs” ist mächtig. Man mag sich die ersten paar Minuten noch deppert vorkommen und muss sich fast ein wenig zwingen, nicht unmerklich schneller zu gehen. Doch dann beginnt man sich zu entspannen. Heute kam ich an einen Punkt, wo ich dennoch plötzlich das Gefühl hatte, “besser vorwärtszukommen” als mit dem gewohnten Tempo, obwohl es dabei nicht um ein besseres oder schlechteres Vorwärtskommen ging!

Wie wohl das getan hat… Es öffnet Herz und Augen für’s Wesentliche! Es ist letztlich KEINE Frage von langsam oder schnell!!! Lediglich von: ‘sich nicht unbewusst von dieser Angst mitreissen lassen’.

 

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