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Samyutta Nikaya
43. (9.) Asaṅkhata Saṃyutta
– www.palikanon.com

 

“Zeigen will ich euch, ihr Mönche (Blogger):

 

(14) das Trieblose, (anāsava)
Ohne Sava geht’s halt nicht mehr…

(15) die Wahrheit, (sacca)
Ach, desshalb der Ausdruck: Das muss ich erstmal saccen lassen!

(16) das Transzendente, (pāra)
Ist das Gliding para, entschwebet man dem Mara!

(17) das Feine, (nipuṇa)
Nippes ist mir schnippes!

(18) das gar schwer zu Sehende, (sududdasa)
Sududasa? Suduselba!

(19) das Unverwelkliche, (ajajjara)
Ayayay, die Blumen halten aber lange!

(20) das Bleibende, (dhuva)
Steigt der Dhuva zu schnell an die Oberfläche, gibts bleibende Schäden!

(21) das Unauflösliche, (apalokita)
Die Apalokita wird kommen, unauflöslich, spätestens am 21.12.2012!

(22) das Unsichtbare, (anidassana)
Kein Dasein, nullo, nada! Nix zu glotzen!

(23) das nicht Abgesonderte, (nippapañca)
Wer nur dran nippt, dem kanns auch nicht in den Panca (Bauch) gehen, wo später was abgesondert werden könnte.

(24) das Stille, (santa)
Ich wusste es! Ich wusste dass das Heilige still ist!

(25) das Todlose, (amata)
Ja, ja, die Liebe! Die Liebe! Amor vincit Omnia!

(26) das Erlesene, (paṇīta)
Mit Allem ohne scharf?

(27) das Glück, (siva)
Si, si, va bene!

(28) den Frieden, (khema)
“Jo, den khema!” sagte Franzl, der Satsanglehrer, und schied in Frieden von dannen.

(29) die Durstversiegung, (taṇhākkhaya)
Erst ordentlich einen tanhakken, dann Haya-Bubu!

(30) das Erstaunliche, (acchariya)
Ach – null Karia! – sprach der Zahnarzt…

(31) das Außerordentliche, (abbhuta)
Hut ab vor Ausserordentlichem!

(32) das Notlose, [sichere, gesunde, heile] (anītika)
Das Gegenteil von AniIkea…

(33) das notlose Ding, (anītikadhamma)
Das Gegenteil von AniIkeaWärmedhammung…

(34) die Wunschlosigkeit, (nibbāna)
Bahn kommt nicht, zu spät zur Arbeit – Egal!

(35) das Unbedrängte, (abyāpajjha)
Auch: ohnepajtscha.

(36) die Entreizung, (virāga)
Neu im Sortiment: Nach Viagra ein Viraga – für die Entreizung!

(37) das Lautere, (suddhi)
Ei die lauteren Kinderlein, wie sie suddheln können!

(38) die Erlösung, (mutti)
Meine Mutti die Erlösung??? Gilt das auch für Schwiegermuttis?

(39) das Haftlose, (anālaya)
Und ob die haften, die Analeihen, und zwar am Insolventen!

(40) das Eiland (dīpa)
Eier-Dip? Legggga!

(41) die Geborgenheit, (leṇa)
Ob Lena, Susi, blond oder braun, ich liebe alle Fraun!

(42) den Schutz, (tāṇa)
Ach, sind das nicht diese Windeln bei Inkontinenz?

(43) die Zuflucht, (saraṇa)
Auch: amarettodisarana.

(44) das andere Ufer, das Ziel, das Ende (parāyana)
Parayana… liegt das nicht in Südamerika?

 

und den dorthin führenden Pfad. Das höret!

 

Zen Priest


ZEN PRIEST / Barbara-Paraprem / 3.6.2012

 

 

 

Christ in the Eucharist
(Christus mit der Eucharistie)
Joan de Joanes, 16.Jhr.
commons.wikimedia.org

 


Foto: Robert Ferchenbauer

Yvonne Hölzl hat zu Ostern 2006 eigentlich nur nach einem Rezept gesucht, als sie erstmals mit Dekortorten in Kontakt gekommen ist. Da wurde sie nach kurzer Zeit, wie sie selbst auf ihrer Webseite schreibt, “tortenverrückt”. Nach und nach entwickelte sie ihre Leidenschaft weiter und so kam es auch dazu, dass sie Tortenfiguren aus ofenhärtender Modelliermasse herstellte. Sie bekam immer mehr Zuschriften und Anfragen und auch einige Artikel in Zeitungen sind über sie erschienen.

Bei Tortenfigur denkt man an diese klassische Darstellung eines Brautpaares, allerdings wenig “witzvoll”, halt zwei relativ ausdruckslose Plastikfiguren. Nicht so bei Yvonne Hölzl! Ihre Figuren aus ofenhärtender Modeliermasse sind einfach toll! Rund, humorvoll, frech, lieb, voller Leben, Charme und Herz! Sie fertigt die Figuren individuell und genau nach den Wünschen der Kunden an, so dass sie letzlich dem Brautpaar, oder wer auch immer da dargestellt werden soll, ähnlich sehen! Das Sortiment reicht von Brautpaaren über Tiere, Festtage, div. Figuren, Babys, Blumen, Gegenständliches und vieles mehr auch hin zu Engeln! Aber auch Glückwunschkarten, Schmuck (!), Fotoalben, Türschilder, 3-D-Bilder, Spiele, Kerzenständer, Taschentuchhalter, Schriftzüge, u.a. kreiert Yvonne Hölzl.

Am besten selbst mal die reichhaltige Webseite durchstöbern.

 

Webseite: www.tortenfiguren.at

 

Im folgenden nur einige wenige Werke aus ihrem Angebot.

 

Erzengel und Engel


Erzengel Gabriel

Erzengel Michael

Erzengel Raphael

Erzengel Metatron

Erzengel Haniel

Engel Amai

Engel Hadraniel

 

“Engerl” (3-D-Bild)

 

Arche Noah (3-D-Bild)

 

Türschild

 

Zwei Brautpaare: Eines in klassischer Darstellung,
das andere “ungezwungen”, hahaha…

 

Die sind doch auch goldig, wie sie sich küssen…

 

Ein schmuckes “Erdbeer-Armband” (- gefällt mir sehr). Da sind der Phantasie doch keine Grenzen gesetzt. Und was gibt es schöneres, als ein individuell angefertigtes Schmuckstück, vielleicht mit genau dem Symbol, das dem späteren Träger wichtig ist?!

 

Zen Dart


Barbara-Paraprem / 2.6.2012

Füdli-Auto

Das Füdli-Auto gefällt mir! Loooool…. Fast noch besser wie mein Lieblingstruck oder Schwanenauto.

 

Im Zen gibt es nichts zu erklären und nichts zu lehren,
was dein Wissen mehren könnte.
Was nicht aus dir selbst erwächst,
ist auch nicht dein eigenes Wissen – nur fremdes Gefieder.

D.T.Suzuki

 

Bild: Die wundersame Geburt Buddhas aus der Seite der Königin Maya
Indien, 8-12 Jahrhundert, commons.wikimedia.org

 

Das Saga Dawa Fest ist das für (tibetische) Buddhisten wichtigste Fest im Jahr: Gefeiert wird Buddhas Geburt, Erleuchtung, Eintritt ins Nirvana (Parinirvana) und Tod am 15. Tag von Saga Dawa, welcher in diesem Jahr, 2012, auf den 4. Juni fällt (variert jedes Jahr und liegt nach römischen Kalender zwischen Mai und Juni). Saga Dawa dauert den ganzen 4ten Monat des Tibetischen Mond-Kalenders, während dem verschiedene Aktivitäten stattfinden. Besonders viele Tibeter strömen zu diesem Fest nach Lhasa.

 

Foto: Eine Pilgerin wirft sich vor dem Fahnenmast an Saga Dawa nieder
bobwitlox at flickr.com

 

Viele reisen auch zum heiligen Berg Kailash, um diesen zu umrunden (“Kora”). Treffpunkt ist der grosse Fahnenmast, Darboche, der jeweils am Vortag von Saga Dawa mit Hilfe vieler Gläubigen und unter Leitung eines Zeremonienmeisters aufgerichtet wird. An ihm sind viele, lange Schnüre mit Gebetsfahnen befestigt, die jedes Jahr erneuert werden. Dabei ist es wichtig, dass der Mast ganz gerade steht, denn neigt er sich z.B. Richtung Kailash, oder auch von ihm weg, bedeutet das Krankheit, Hunger oder grosses Unglück.

Manche tragen weisse Gewänder und verbringen den ganzen Tag in Tempeln, um an Zeremonien teilzunehmen und bringen Räucherstäbchen, Blumen und Kerzen dar. An Wegkreuzungen ist es üblich, den Hut abzunehmen und sich Richtung Potala Palast (Regierungssitz des Dalai Lama) zu verbeugen. Ganz gross wird an diesem Fest (wie überhaupt im Buddhismus) auch der Tierschutz geschrieben: es werden Tiere freigelassen oder man ernährt sich wenigstens nur vegetarisch. Ein wichtiger Punkt des Feiertags ist auch, anderen eine Freude zu bereiten, vorallem kranken, behinderten oder alten Menschen, sei es z.B. in Form von Sach- oder Geldgeschenken. Viele gemeinnützige Einrichtungen erhalten an diesem Tag vermehrt Spenden.

In anderen Ländern, wie z.B. Sri Lanka, Bangladesch, Indien, Nepal, Vietnam, Thailand, Cambodscha, Laos, Malaysia, Burma oder Indonesien, ist das Saga Dawa Fest unter dem Namen “Vesakh” bekannt. Manche feierten desshalb den Geburtstag Buddhas dieses Jahr schon am 6. Mai. Siehe auch: Wikipedia (engl.): Vesak.

Mein Zen-Lehrer hat am 28. April geheiratet, dem “chinesischen Vesakh-Tag”. :)

 

Bild: Die Drachenmeisterin
Barbara-Paraprem, Herbst 1993
Wasserfarbe auf Fotokarton, 69,1 x 49,1 cm

 

In Japan ist Vesakh oder Hanamatsuri (花祭) auch bekannt als: Kanbutsu-e (灌 仏 会), Goutan-e (降 诞 会), Busshou-e (仏 生 会), Yokubutsu-e (浴 仏 会), Ryuge-e (龙华 会), Hana-eshiki (花会 式). Es beruht auf einer Legende, dass ein Drache am Himmel zu Buddhas Geburt erschien und Soma, ein Ritualgetränk, über ihn ausgegossen hat. Desshalb wird an diesem Tag in buddhistischen Tempeln “AmaCha”, ein süsser Tee aus einer Hydrangea-Sorte (Hortensie), über Statuen gegossen.

 

 

 

Buddhas Geburt
Thailändische Darstellung, commons.wikimedia.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst;
Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz.
Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel,
es rauscht vorbei wie ein Sturzbach den Berg hinab.

Buddha

 

Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen.
Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Ratlosigkeit.
Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte.

Buddha

 

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