Foto: Robert Schuhmann – Nocturne at de.wikipedia
Der berühmte Komponist Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau; † 29. Juli 1856 in Endenich, heute ein Ortsteil von Bonn) soll am Ende seines Lebens akustische Halluzinationen gehabt haben. Falls es Halluzinationen waren und nicht tatsächliche medial wahrgenommene Eindrücke. Schumanns Tagebücher zeigen, dass er dauernd darunter litt, die Musiknote “A5″ zu hören. Die musikalischen “Halluzinationen” sollen zunehmend komplexer geworden sein: Eines Nachts soll er vom Geist von Schubert besucht worden sein und schrieb daraufhin die Musik nieder, die er da hörte. Danach soll er behauptet haben, dass er ein Engel-Chor hören konnte, der zu ihm sang. Als sich sein Zustand verschlechterte, sollen sich die Stimmen der Engel in Stimmen von Teufeln verwandelt haben. Sein letztes musikalisches Werk ist “Geistervariationen” (Thema mit Variationen in Es-Dur für Klavier), komponiert 1854, bevor er in die Nervenheilanstalt Bonn-Endenich eingeliefert wurde, und somit sein letztes überhaupt. Clara Schumann in ihrem Tagebuch: „[In der Nacht vom 17. auf den 18. Februar] stand Robert immer wieder auf und schrieb ein Thema, welches ihm die Geister Schuberts und Mendelssohns vorsangen, und über welches er für mich ebenso rührende wie ergreifende Variationen machte.“ Während dieser Komposition stürzte er sich am 27. Februar urplötzlich und nur halb bekleidet in den eiskalten Rhein, aus dem er gerettet und wieder zurück nach Hause gebracht wurde. Nach dem überlebten Selbstmordversuch arbeitete er daran weiter. Einen Tag später schloss er dann seine so dramatisch unterbrochene Arbeit ab und übersandte das Manuskript seiner Frau, die bereits am Abend zuvor auf ärztliches Anraten zu einer Bekannten gezogen war.
Quellen: www.highestfive.com
Wikipedia: Robert Schumann





























