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The Pathless Path

548   THE PATHLESS PATH - 3.8.2014
THE PATHLESS PATH © Barbara-Paraprem – 3.8.2014

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535   EIN ZAZEN PRAKTIZIERENDER INMITTEN DES LEIDENS DER WELT - 16.5

EIN ZAZEN PRAKTIZIERENDER INMITTEN DES LEIDENS DER WELT
Für Thomas-JoShin von Barbara-Paraprem

A ZAZEN PRACTIONER IN THE MIDST OF THE SUFFERING OF THE WORLD
For Thomas-JoShin from Barbara-Paraprem

© Barbara-Paraprem

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Please note: I know, my English is sometimes full of errors, because I never lerned it properly in scool…
For Originaltext in German see below. ;)

 

Buddha Steps

 

The only problem is,
that things that happen to us, we interpret
as a judgment about us as a person
made from others
or because of things, that we have done,
we are judge us as a person
– wheter all these judgments are
pleasant or unpleasant.
That’s the only problem.
Trying to resolve this problem,
would only be a re-judgment
and would be like a try,
“Casting out the demons with the ruler of the demons.”
We may feel hurt or guilty
for so much
and torment ourselves with the question,
why something just
happens to the one or another form
and just find no answer,
because we still judge,
even if we may say,
that we love.
On the relative level,
we may go in this way through hell
with no prospect for that heaven,
which isn’t the opposite of hell,
but everywhere not only possible,
but actually present.
In the awakened view
it corresponds to our very own self,
on which with all judgments
we constantly grasp wide of the mark,
even or especially then,
the more we strive to be good
and things, situations or people,
to which we usually classify oursevles too,
to fix inside or outside.
In the question why something just
happens to one form or another,
may resonate the question for justice.
And in the question for justice
the cry for peace,
which a hurted being
screams in his pain.
It is the attempt to deal with that very
to be healed in a paradoxical way,
what can not get there ourselves,
there we think to should have go,
because the only way
is under our feet
and not an inch behind or in front of it.
We fear the destruction in a thousand forms,
the standstill,
the death.
But in fact we get
in no other way faster to our destination
than by absolute motionlessness,
beyond all judgments
and then things happen
miraculously
by itself,
now, here,
in steps, which walks the Buddha.

 

Barbara-Paraprem / 14.5.2014

 

Deutsch: (mehr…)

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Gehirn des Menschen (aus Meyers Grosses Konversations-Lexikon, Band 7, Leipzig 1907, www.zeno.org)Gehirn des Menschen
Aus: Meyers Grosses Konversations-Lexikon, Band 7, Leipzig 1907

www.zeno.org

 

Das Gehirn ist nichts anderes, wie ein gigantisch leistungsstarker Computer, besser als es alle Computerfach/männer/frauen der Welt zusammen jemals nachbauen könnten.

Jede neue Wahrnehmung, ob physisch oder psychisch, ist ein vollkommen neues, nie dagewesenes, einzigartiges, unvergleichliches Signal (lat.für Zeichen), dass auf die Leere hinweist und das in diesen Computer eingegeben wird. Das Gehirn versucht aber jede neue Erfahrung in einen wohlbekannten Ordner abzulegen: Das ist das, jenes so und so, das heisst so, jenes funktioniert auf diese Weise, das habe ich hier oder dort schonmal erlebt, usw…. eine Welt der (vermeintlich) klaren Grenzen und Sicherheiten, die das Unwissbare wissbar machen und Überleben zu gewähren scheinen. Würde das Gehirn irgendeine Wahrnehmung als das nehmen, was sie tatsächlich ist, ohne zu vergleichen und einzuordnen, würd es auf der Stelle vom Erleuchtungsblitz getroffen und zumindest für einen Augenblick… der Lächerlichkeit seiner selbst ins Auge blicken.

Das Gehirn ist Ego. Es geht nicht darum, das Gehirn abzustellen, das Ego aufzulösen. Die Idee, das zu tun, ist eine Erfindung von ihm selbst und so, als würd es ein bisschen “auf sterbenden Schwan machen”, ohne es wirklich ernst zu meinen, weil es das gar nicht kann! Es kann es nicht! Echte Meditation ist kein Ego-Harakiri, und muss das auch nicht sein – im Gegenteil!

Gerade auch die Idee, spirituell zu sein, ist wie ein Versuch, sich auf “Fort Spirituality” als letzte Bastion zurückzuziehen, und als relativ sicherer, aber einsamer König auf dem Thron zu sitzen.

Jede Idee ist einfach nur ein vom Gehirn auf die Ebene des Vergleichs degradierter Lockruf Gottes oder Buddhas, der uns in jeder neuen Wahrnehmung geschenkt wird. Gott/Buddha spricht unendlichfach durch alles in jeder Sekunde zu uns. Das ist mit “Form ist Leere, Leere ist Form”, einem Satz aus dem Herz Sutra, gemeint. Wer das “begreift”, ohne es zu begreifen, hat es begriffen. Oder besser gesagt: ist ergriffen.

Es gibt soviele Ordner und, wenn vielleicht mal sogar eine ganze Reihe davon durch irgendwelche Wahrnehmungen durcheinandergeraten, ja gar “ausgelöscht” werden, soviele “letzte Bastionen”: Religion und Spiritualität sind da ganz beliebt. Wenn es überhaupt sowas wie Spiritualität gibt, dann kann sie nur ganz praktisch sein, ganz gewöhnlich. Einfach. Und nicht getrennt von dieser Welt.

Auch Begriffe wie Gott, Buddha, Erleuchtung sind letztlich nur Ideen. Ja selbst die so wahnsinnig populäre einer Seele. In letzter Konsequenz: einfach alles. Doch auch Ideen sind Formen, sind Lockrufe Gottes/Buddhas, hinter, durch und inmitten denen das Unsagbare ständig zu uns spricht.

Und an diesem Punkt mag dann ein echtes Wunder geschehen. Wunder sind etwas “grenzerweiterndes”. Etwas, das eigentlich kein Etwas ist, weil es eben nicht fassbar ist. Wir mögen auch sagen: “Ein Wunder! Es ist unerklärlich, wie das geschehen konnte…!” So mag sich einer sogar über die kleinen Blumen am Wegrand wundern, über den Atem, der ein- und ausströmt, oder darüber, dass etwas ist, an Stelle von Nichts. Wunder sind Wunder, weil sie nicht machbar sind. Alles machen, greifen, wissen… seit Jahrtausenden geht das schon so. Hat es uns jemals nach Hause gebracht? Wo ist mein Zuhause? Das Nicht-wissen kann aber auch wieder als Idee “benutzt” werden, um das überleben (scheinbar) zu sichern.

Durch das Tor eintreten heisst, durch kein Tor eintreten. Form ist Leere, Leere ist Form. Alles ist gut. Und wenn alles gut ist, obwohl vielleicht nicht alles gut ist, mag sogar ein völlig unerklärliches Glücksgefühl aufblitzen. Kann ich jemals mehr haben, wie das, was ich habe, jetzt, hier?

Und bevor sich nun das Gehirn die Idee des “Hui, ich hab’s geschnallt, was bin ich doch so weise, gar “erleuchtet” krallt (- Erleuchtung ist nichts, was jemandem geschieht), möglicherweise auch die, was für ein Bullshit das hier ist (- was er vielleicht tatsächlich ist, haha…) und sich mit “Ich wusste schon immer, dass ICH gar nicht ICH bin” brüstet: einfach weiteratmen.

 

Barbara-Paraprem

smilie cool

 

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Door

Oratorio dei Pellegrini, Via San Francesco, Assisi (Photo Barbara-Paraprem)
Oratorio dei Pellegrini, Via San Francesco, Assisi
Photo © Barbara-Paraprem

 


“What we call “I”
is just a swinging door which moves
when we inhale and when we exhale.”

Shunryu Suzuki
in: Zen Mind, Beginner’s Mind

 

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GLIMPSES

 

Dreamers, sleepwalkers,
in a land of shadows and chimeras,
Buddhas, who seek the Buddha,
yearners, strugglers, dying persons.
Still with the last breath
hovered around from mists,
through the woods the morning star shines,
the red blood flows out of the heart,
that there beats and will beating eternally.
Dreamers, sleepwalkers,
sparks of light from nowhere,
like lightnings flashing through the universe,
again go out in the nowhere,
which lays its blackness comforting and motherly
yet at the last sigh around us.
Life, which, forgetting itself,
sees itself in the empty mirror
and doesn’t know, that the mirror
is in every fiber of its being
– not here or there
and beyond the great gate of the here,
through which it becomes itself
on the middle of the threshold a gateless gate.
Dreamers, sleepwalkers,
– A thunderclap!
A fall from heaven to earth!
A cry from earth to heaven!
An inconceivable moment of glory!
And only peace – unpronounceable holy…

 

Barbara Paraprem – 23.4.2014

 

 

GLIMPSES

 

Träumende, Schlafwandler,
in einem Land der Schatten und Chimären,
Buddhas, die Buddha suchen,
Sehnende, Ringende, Sterbende.
Noch mit dem letzten Atemzug
von Nebeln umschwebt,
durch den Wald der Morgenstern leuchtet,
das rote Blut aus dem Herzen fliesst,
dass da schlägt und schlagen wird ewiglich.
Träumende, Schlafwandler,
Lichtfunken aus dem Nirgendwo,
wie Blitze das Universum durchzuckend,
wieder verlöschend im Nirgendwo,
das tröstend und mütterlich seine Schwärze
noch beim letzten Seufzer um uns legt.
Leben, das sich, sich selbst vergessend,
im leeren Spiegel erblickt
und nicht weiss, dass der Spiegel
in jeder Faser seines Seins ist
– nicht da oder dort
und jenseits vom grossen Tor des Hier,
durch dass es mitten auf der Schwelle
selbst zum torlosen Tor wird.
Träumende, Schlafwandler,
– Ein Donnerschlag!
Ein Sturz vom Himmel zur Erde!
Ein Aufschrei von der Erde zum Himmel!
Ein unfassbarer Moment der Herrlichkeit!
Und nur noch Frieden – unaussprechlich heilig…

 

Barbara-Paraprem – 23.4.2014

 

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SORROWFUL BUDDHA - 18.4.2014
© Barbara-Paraprem

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Zafu Zombie

Word of the Day:

“ZAFU ZOMBIE”

 

Found here:

diamondsutrazen.blogspot.ch

 

It has inspired me, so I have created this
“Zafu Zombie Smilie”, hahaha:

 

799   ZAFU ZOMBIE - 9.4.2014

 

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Intimacy with oneself means,
look at oneself,
whatever
just may appear.
It means not
to look better
or become more aware,
because everything, as well as it is,
is perfect.
Perfect does not mean
without pains,
without fights,
without darkness,
or nothing more to do.
Perfect means only
to recognise what is,
even the hell.
Then it may
become actually the heaven.
There is no bigger intimacy
as the love to oneself,
which yet don’t exercises violence
toward the biggest hatred.
Then becomes the heart so wide,
that it embraces everything,
even the “do not want to embrace”,
this and that death overcoming.
However, overcoming means only:
be in the midst of it,
live it through and carry through.

 

Barbara-Paraprem

 

 

Intimität mit sich selbst heisst,
sich selbst anschauen,
was auch immer
sich gerade zeigen mag.
Es heisst nicht
besser hinschauen
oder bewusster werden,
denn alles, so wie es ist,
ist perfekt.
Perfekt meint nicht
ohne Schmerzen,
ohne Kämpfe,
ohne Dunkelheit,
oder nichts mehr tun.
Perfekt meint nur
anerkennen, was ist,
selbst die Hölle.
Dann mag sie sogar
zum Himmel werden.
Es gibt keine grössere Intimität
als die Liebe zu sich selbst,
die selbst gegenüber dem grössten Hass
keine Gewalt ausübt.
Dann wird das Herz so weit,
dass es alles umarmt,
selbst das “nicht umarmen wollen”,
diesen und jenen Tod überwindend.
Doch überwindend heisst nur:
mitten darin sein,
es durchleben und durchtragen.

 

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No Dust

519   NO DUST - 14.3.2014
NO DUST / © Barbara-Paraprem

 

Fukanzazengi (English) – antaiji.org
Fukanzazengi (Deutsch) – antaiji.org

 

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smilie cool

1.
If emptiness doesn’t miss anything, then why are there forms?

2.
We recite :

“All my ancient twisted karma,
from beginningless greed, hate and delusion,
born through body, speech and mind,
I now fully avow.”

When greed, hatred and delusion are “without beginning”, how then can they be “born” and why are they there at all?

3.
When Buddha left the palace, woman and child secretly at night, was he an irresponsible egoist, without consider the ( heart-) well-being of his wife and child ?

4.
When anyhow anyone who made Silas (or any other vows), sooner or later these breaks, why are they even vowed; does that not impose an unnecessary pressure to observe them?

5.
If everyone or almost everyone, at least at the beginning of the Zazen practice, also has to contend with purely physical pain, but should stand these as far as possible, then why seat mat and pillow for a certain seat comfort?

6.
Are Zendos a sort of “restaurant for hungry ghosts “: “Ristorante da Fame Fantasmi” (Fame Fantasmi = hungry ghosts), “Zendoria alla sedersi” (Sedersi = sitting), a “Mac Zendo” or “Mac Schinkentaza” (- wuahaha… personal joke, sorry, hahaha —> click) and those, who are sitting, the cooks and the waiters? Then what should be served them: pain and drama, or maybe only “an enlightenment with all and not spicy”?

7.
Does the karma itself also has karma? (Lool …)

8.
Should the humankind better be called “k-army”?

9.
Why do Zen gardens looking so well-kept, isn’t it un-budhistic to uproot grasses?

10.
Is “adhesive toothpaste” an invention from the devil Mara?

11.
How many watts does a satori have and how many a samadhi? Are Zen teachers a weird kind of electricians of Buddhism, but who have nothing better to do than blow all fuses?

12.
If there is nothing outside of the Buddha, and “emptiness is form – form is emptiness”, is then not even the hell the heaven?

 

grins

 

1.
Wenn es der Leere an nichts mangelt, warum sind dann da Formen?

2.
Wir rezitieren:

“All mein uralt verstricktes Karma,
aus anfangloser Gier, Hass und Wahn,
geboren aus Körper, Wort und Geist,
bekenne ich jetzt voll und ganz.”

Wenn Gier, Hass und Wahn “anfangslos” sind, wie können sie dann “geboren” sein und wieso sind sie dann überhaupt da?

3.
War Buddha, als er nachts heimlich Palast, Frau und Kind verlassen hat, ein verantwortungsloser Egoist, ohne an das (Herzens-) Wohl von Frau und Kind zu denken?

4.
Wenn sowieso jeder, der Silas (oder irgendwelche anderen Gelübde) ablegt, früher oder später diese bricht, warum werden sie dann überhaupt abgelegt; auferlegt das nicht einen unnötigen Druck, sie einzuhalten?

5.
Wenn jeder oder fast jeder, zumindest zu Anfang der Zazen-Praxis, auch mit rein körperlichen Schmerzen zu kämpfen hat, diese aber soweit wie möglich aushalten “soll”, warum dann Sitzmatte und Kissen für einen gewissen Sitzkomfort?

6.
Sind Zendos eine Art “Restaurant für Hungergeister”: “Ristorante da Fame Fantasmi” (“Restaurant der Hungergeister”), “Zendoria alla sedersi” (“Zendoria zum sitzen”), ein “Mac Zendo” oder ein “Mac Schinkentaza” (- wuahaha… persönliches Scherzle, sorry, hahaha —> click) und diejenigen, die sitzen, die Köche und Kellner? Was soll man ihnen nun servieren: Schmerz und Drama, oder doch lieber nur “einmal Erleuchtung mit allem ohne scharf”?

7.
Hat das Karma selber auch Karma? (Lool…)

8.
Sollte man die Menschheit besser “K-Army” nennen?

9.
Warum sehen Zen-Gärten so gepflegt aus: ist das nicht un-buddhistisch, Gräser auszureissen?

10.
Ist Haftcrème eine Erfindung des Teufels von Mara?

11.
Wieviel Watt hat ein Satori und wieviel ein Samadhi? Sind Zen-Lehrer eine Art sonderbare Elektriker des Buddhismus, die allerdings nichts besseres zu tun haben, als dafür zu sorgen, dass alle Sicherungen durchbrennen?

12.
Wenn es nichts ausserhalb Buddhas gibt, und “Leere ist Form – Form ist Leere”, ist dann nicht selbst die Hölle der Himmel?

 

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If everything is in the spirit,
the spirit itself is also only a concept
and the last bastion, into the nothing may retreat,
before the always revealed reveals by itself.
When life dies, the whole universe comes into appearance.
Mysterious, unveiled power of the present,
intangible, intangible, intangible.
Intangible and omnipresent.
My heart has become the prey of itself long ago.
Many doubt much,
but the most obvious is overlooked.
Turn Your gaze back to Yourself.

 

Wenn alles im Geist ist,
ist auch der Geist selbst nur ein Konzept
und die letzte Bastion, in die sich das Nichts zurückziehen mag,
bevor sich das schon immer Offenbare von selbst offenbart.
Wenn das Leben stirbt, tritt das ganze Universum in Erscheinung.
Geheimnisvolle, unverhüllte Kraft der Gegenwart,
unfassbar, unfassbar, unfassbar.
Unfassbar und allgegenwärtig.
Mein Herz ist längst zum Raub seiner Selbst geworden.
Viele zweifeln vieles an,
doch das Offensichtlichste wird übersehen.
Wende Deinen Blick zu Dir selbst zurück.

 

Barbara-Paraprem / 24.2.2014

 

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Please note: I never learned English and my mother language is (Swiss-)German. So I do my best to translate some texts, but they may have a lot of misstranslations or grammatical errors, sorry. ;) Below the English translation the original in German.

 

For what Zazen ?
Barbara-Paraprem, Freitag, 21.2.2014

 

Yes yes yes, I know them all (or almost all), the wise Zen sayings, which are saying for example:

“Zen is futile”, “Zen is good for nothing”, “With Zen we don’t try to achieve anything, because everything is already perfect as it is and there is nothing to achieve”, “Unintentionally sitting”, and so on and so forth. Finally, I myself have utter such or similar in bouts of wisdom, from the bottom of my heart.
But is this really true? If this is not useful for something, on top of that also (Quote: Kodo Sawaki) “the biggest lie of all time” and also, at least the first few months or even years, just only physically nearly the hell, why then – for God’s sake – we torment ourselves with that?

Now I am already sit over 2 years, if possible once a week for an hour. Until recently on a chair. That was, compared to now, almost heavenly, though also at far not felt so, especially mentally, and of course a lot less “fundamentally linked” way to sit. Today I sat for the third time on zafu and zabuton. Groan. Until 3 months ago I had practiced zero sport and still weighed a lot more. Even now I still have not my ideal weight, but I’m getting fitter. Nevertheless today too: An absolute torment. One comes inevitably to a point where he seems to consist only of pain and do not know whether he feel now the legs or simply no longer want to feel. But they don’t do the favor to one, oh no: “We are your legs, we consist of untrained ligaments, we enjoy to make you suffer, muahahahaha (* diabolical laughter*)” or “Stretch, stretch, stretch, let us something purpose, uses, uses”. The back starts to grumble too after a very short time.

After half an hour sitting the Kinhin. Impossible to get up immediately. Even the ponderous roll to the side and somehow – for God’s sake just somehow! – halfway get away from mat and cushion, is like the move of a lame rolled ham with a million “ants” in the legs and looks so much unnoble how to rescue an trumpet whale agrounded on sand. Only after a few minutes sitting with outstretched legs I ‘m able to raise, while the others have already happily “be-kinhin-ed” resp. walked almost one turn in the zendo.

Then the “clack-clack” of two wooden sticks hitted one to each other, which signals the end of Kinhin and “let’s go for round number two”. The first 10 minutes one may be motivated again, exactly as in part 1, even though there was clearly sapped at the substance. All possible reasons why this is good, pardon, beyond good and evil, flys to one: “I follow Buddha”, “I am Buddha” or even bolder: “I am Buddha and with my sitting all beings will be redeemed”. Also “I do not move, even my legs rot off”, “I am a mountain”, “I am one with everyone and everything”, ” I have to support the others and don’t have to move” or “I show them all, how heroic I take up my cross” may just comfort the spirit over the first third.

In the second third, it will get harder. One move mind over mind from minute to minute, from second to second, and one may feel very clever by taking in consideration the crazy idea to be really absolutely motionless, although it is impossible alone due breathing and heartbeat. The latter feels anyway with every beat like a small tsunami that shakes the whole body rhythmically-wavy, even if outwardly nothing may to be see of it.

What did the Zen priest once said who leads weekly through the torture chamber and practiced for over 20 years? Sitting for him would be the purest relaxation, or so. However too: he would have pain every time. And actually, that sounds absolutely logical: if I sit perfectly upright, then that should be pure relaxation. It are years and decades of ingrained “distortions” in mind and body that produces the pain, not the upright posture. Not the truth hurts, but a lie – or to put it more Buddhist: the illusion, the self-deception.

The last 10 minutes … well … a mountain isn’t one any longer. Not even a little hill. A kind of “negative enlightenment” may take possesion of one: a vacuum beyond time and space, a black hole, an implosion of the feelings and thoughts which are screaming: ‘Please, please, please … may the singing bowl ringing to give the signal for the end!’ Stretching the legs, make a hump, reap the hard earned credit: ‘YES! I have it done again!’ ‘Ugh, you haven’t really understood the Zen yet’, responds the inner teacher in a flash and disappointed.

The last time I could hold it out fully. Today, probably a few minutes before going over to the recitations, I have “given up”: hump the back, supported with hands on the mat in front, 1-2 cry sobs, then again: upright posture! Once again just sitting upright, come on, You can do that!

However I speak for myself, even if the Zen priest has repeatedly said that it happens to everyone during the first year. I can not quite believe it because there are much sporty people like me who are starting to practice. But I give not up the hope so fast for tasty take away Satoris, even Samadhi dinners. For what else we torment ourselves in this way! ;)

No, quite seriously: Zen is really useless. And that is freedom: not to have to have this or that or reaching or have to be, at this very sitting, trough which the Zen may take us, and not the reverse.

 

 

Wozu Zazen?
Barbara-Paraprem, Freitag, 21.2.2014

 

Ja ja ja, ich kenn sie alle (oder fast alle), die weisen Zen-Sprüche, die da beispielsweise lauten:

“Zen ist zwecklos”, “Zen ist zu nichts nütze”, “Mit Zen versuchen wir nichts zu erreichen, weil alles schon perfekt ist, so wie es ist und es nichts zu erreichen gibt”, “Absichtslos sitzen”, und so weiter und so fort. Nicht zuletzt ich selbst habe solches oder ähnliches in Anfällen von Weisheit schon von mir gegeben, aus tiefstem und ganzem Herzen.

Aber stimmt das wirklich? Wenn es zu nix nütze ist, obendrein auch noch (Zitat: Kodo Sawaki) “die grösste Lüge aller Zeiten” und zudem, zumindest die ersten paar Monate oder auch Jahre, schon allein rein körperlich die schiere Hölle, warum dann – um Gottes willen – quälen wir uns so ab?

Ich sitze nun schon gut 2 Jahre, wenn möglich einmal pro Woche für eine Stunde. Bis vor kurzem noch auf einem Stuhl. Das war, im Vergleich zu jetzt, noch fast paradiesisch, wenn gleich auch das sich bei weitem nicht immer so anfühlte, vorallem psychisch, und natürlich eine viel weniger “grundverbundene” Sitzweise war . Heute sass ich zum dritten mal auf Zafu und Zabuton. Ächz. Bis vor 3 Monaten habe ich null Sport getrieben und wog noch einiges mehr. Auch jetzt hab ich noch nicht mein Wunschgewicht, aber ich werde immer fitter. Dennoch auch heute: Eine absolute Qual. Man kommt unweigerlich an einen Punkt, wo man nur noch aus Schmerz zu bestehen scheint und nicht mehr weiss, ob man die Beine nun spürt oder einfach nicht mehr spüren will. Aber den Gefallen tun sie einem nicht, oh nein: “Wir sind Deine Beine, wir bestehen aus untrainierten Bändern, wir geniessen es, Dich leiden zu lassen, muahahahaha (*diabolisches Gelächter*)” oder “Strecken, strecken, strecken, lass uns was bezwecken, zwecken, zwecken”. Der Rücken fängt nach kürzester Zeit auch an zu maulen.

Nach einer halben Stunde sitzen das Kinhin. Unmöglich sofort aufzustehen. Schon das schwerfällige auf die Seite rollen und irgendwie – um Gottes willen einfach nur irgendwie! – halbwegs von Matte und Kissen kommen, gleicht dem bewegen eines lahmen Rollschinkens mit einer Million “Ameisen” in den Beinen und sieht dermassen unerhaben aus, wie die Rettung eines auf Sand aufgelaufenen Pottwals. Erst nach einigen Minuten sitzens mit ausgestreckten Beinen bin ich fähig mich zu erheben, während die anderen schon fröhlich fast eine Runde im Zendo “ge-kinhin-t” haben bzw. gegangen sind.

Dann das “klack-klack” zweier aneinandergeschlagener Hölzchen, welches das Ende von Kinhin signalisiert und “aufi gehts zur Runde Nummero zwo”. Die ersten 10 Minuten mag man erneut motiviert sein, genau wie in Teil 1, wenngleich schon da deutlich an der Substanz gezehrt wurde. Alle möglichen Begründungen, warum das gut, pardon, jenseits von gut und böse ist, fliegen einem nur so zu: “Ich folge Buddha nach”, “Ich bin Buddha” oder noch dreister: “Ich bin Buddha und mit meinem sitzen werden alle Wesen erlöst”. Auch “Ich rühr mich nicht, selbst wenn mir die Beine abfaulen”, “Ich bin ein Berg”, “Ich bin eins mit allen und allem”, “ich muss die anderen unterstützen und darf mich nicht rühren” oder “Denen zeig ich’s, wie heldenhaft ich mein Kreuz auf mich nehme” mögen den Geist über das erste Drittel gerade noch hinwegtrösten.

Im zweiten Drittel wirds dann heftiger. Man hangelt sich irgendwie von Minute zu Minute, von Sekunde zu Sekunde und mag sich ganz schlau vorkommen, indem man die wahnwitzige Idee in Erwägung ziehen mag, wirklich absolut unbeweglich zu werden, obwohl das schon allein von Atmung und Herzschlag her unmöglich ist. Letzteres fühlt sich mit jedem Schlag eh wie ein kleiner Tsunami an, der den ganzen Körper rythmisch-wellenartig ins Wanken bringt, auch wenn äusserlich nichts davon zu sehen sein mag.

Was hatte der Zenpriester, der allwöchentlich durch die Folterkammer führt und schon gut 20 Jahre praktiziert, einst gesagt? Sitzen sei für ihn die reinste Entspannung, oder so. Allerdings auch schon: er hätte jedesmal Schmerzen. Und eigentlich klingt das absolut logisch: wenn ich vollkommen aufrecht sitze, dann sollte das die pure Entspannung sein. Es sind jahre- und jahrzehntelang eingeschliffene “Verkrümmungen” in Geist und Körper, die den Schmerz erzeugen, nicht die aufrechte Haltung. Nicht die Wahrheit schmerzt, sondern die Lüge – oder etwas buddhistischer ausgedrückt: die Illusion, der Selbstbetrug.

Die letzten 10 Minuten… nun ja… ein Berg ist man dann schon längst nicht mehr. Noch nicht mal ein Hügelchen. Eine Art “negative Erleuchtung” mag vollkommen Besitz von einem ergreifen: ein Vakuum jenseits von Zeit und Raum, ein schwarzes Loch, eine Implosion der Gefühle und Gedanken, die da schreien: ‘Bitte, bitte, bitte… es möge doch die Klangschale zum Signal für das Ende erklingen!’ Die Beine strecken, einen Buckel machen, die hart verdienten Lorbeeren einheimsen: ‘YES! Ich habs mal wieder geschafft!’ ‘Pfui, Du hast das Zen aber echt noch nicht verstanden’, entgegnet der innere Lehrer blitzartig und enttäuscht.

Das letztemal konnt ich’s voll durchhalten. Heute, wohl wenige Minuten vor dem Übergang zu den Rezitationen, hab ich “aufgegeben”: Buckel gemacht, mit Händen auf der Matte vorne abgestützt, 1-2 Heulschluchzer, dann wieder: aufrechte Haltung! Noch einmal gerade sitzen, komm, das schaffst Du!

Ich spreche wohlgemerkt in erster Linie für mich, auch wenn der Zenpriester schon wiederholt meinte, dass es allen das erste Jahr so gehe. Ich kann das nicht so recht glauben, denn es gibt doch wesentlich sportlichere Menschen wie mich, die neu zu praktizieren beginnen. Aber so schnell geb ICH die Hoffnung auf lecker Take-Away-Satoris, gar Samadhi-Dinners nicht auf. Wozu quält man sich schliesslich so! ;)

Nein, mal ganz im Ernst: Zen ist wirklich zwecklos. Und das ist Freiheit: nicht dieses oder jenes haben oder erreichen oder sein müssen, genau in diesem Sitzen, durch dass das Zen uns ergreifen mag, und nicht umgekehrt.

 

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Buddha Shakyamuni, North India, 12th-13th century, Museum Rietberg, Zürich (Foto Barbara-Paraprem)
Buddha Shakyamuni
North India, 12th-13th century, Museum Rietberg, Zürich
© Barbara-Paraprem

 

Capitulation

 

I know:
It hurts, because I separate things.
And so my spirit seeks
desperately for a cure.
And waves of depthless evil
may swallow me.
But where exactly is the midst
in all the pain?
Lay down the weapons, give up, capitulate,
no longer resisting the pain,
accept the inevitability of death…
How would I ever be able to?!
It’s like a balancing act
on a infinitely small point,
which I can’t grab.
Capitulate to the non-ability,
to the whole inability,
the whole ugliness.
Then may be felt, between heaven and earth,
a first, delicate sprout of that
my heart is longing for.

 

Barbara-Paraprem

 

Kapitulation

 

Ich weiss:
Es schmerzt, weil ich die Dinge trenne.
Und so sucht mein Geist
verzweifelt nach einem Heilmittel.
Und Wellen abgrundtiefer Bosheit
mögen mich verschlingen.
Doch wo genau ist die Mitte
in allem Schmerz?
Die Waffen niederlegen, aufgeben, kapitulieren,
sich dem Schmerz nicht mehr widersetzen,
die Unausweichlichkeit des Todes akzeptieren…
Wie sollte ich das je können?!
Es ist wie ein Balanceakt
auf einem unendlich kleinen Punkt,
den ich nicht fassen kann.
Vor dem Nicht-Können kapitulieren,
vor dem ganzen Unvermögen,
der ganzen Hässlichkeit.
Dann mag ein erster, zarter Trieb dessen
zwischen Himmel und Erde spürbar werden,
nach dem mein Herz sich sehnt.

 

Barbara-Paraprem

 

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Me Mu Me Mu

Me Mu Me Mu

 

Sometimes when I
neither run anywhere nor meditate,
and maybe just
“wait” for the train
or sit in a café,
there are moments,
where the mind no longer
wanders around or dwells somewhere.
However, I notice that
always only afterwards,
as I would look
from the outside on a moment,
which is already passed.
Then it’s already over
with the beautiful silence,
the “pure” land,
the peace beyond all worries.
As I were unable,
to look at myself,
to owning myself.
Thank God.
Where’s the Spirit,
if he is nowhere any more?

 

Barbara-Paraprem / 29.1.2014

 

 

Me Mu Me Mu

 

Manchmal, wenn ich
weder irgendwohin renne noch meditiere,
und vielleicht einfach nur
auf den Zug “warte”
oder im Café sitze,
gibt es Momente,
wo der Geist nicht mehr
umherwandert oder irgendwo verweilt.
Allerdings merke ICH das
immer erst hinterher,
als würd ich von aussen
auf einen Augenblick schauen,
der schon vergangen ist.
Dann ist’s auch schon vorbei
mit der schönen Stille,
dem “reinen” Land,
dem Frieden jenseits aller Sorgen.
Als wär ICH unfähig,
mich selbst anzuschauen,
mich selbst zu besitzen.
Gott sei Dank.
Wo ist der Geist,
wenn er nirgendwo mehr ist?

 

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JIANZHI SENGCAN © Barbara-Paraprem

 

Jianzhi Sengcan (Japanese: Kanchi Sosan),
Third Chinese Patriarch of Chán after Bodhidharma
and thirtieth Patriarch after Siddhārtha Gautama Buddha,
in his Work Xinxin Ming (Japanese: Shinjinmei):

 

 

不用求眞

唯須息見

 

Do not search for the truth;
only cease to cherish opinions.

 

Du brauchst nicht nach der Wahrheit zu suchen;
lass nur ab von Überlegungen.

 

 

Shinjinmei (English)
Shinjinmei (Deutsch)

 

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Completely trusting a way
that you can’t do by yourself,
that you do with all sentient beings,
is immediate liberation.

Reb Anderson

 

Januar-9-14 - Buddha in Green Gulch Farm Zen Center 4a (Thomas JoShin)

Januar-9-14 - Buddha in Green Gulch Farm Zen Center 1a (Thomas JoShin)

Januar-9-14 - Buddha in Green Gulch Farm Zen Center 8a (Thomas JoShin) Januar-9-14 - Buddha in Green Gulch Farm Zen Center 11a (Thomas JoShin)

Januar-9-14 - Buddha in Green Gulch Farm Zen Center 7a (Thomas JoShin)

 

All Photos: © Thomas-JoShin
Green Gulch Farm Zen Center, January 2014

Websites:
www.zen-meditation.ch
Ur-Buddhas
www.zeremonie.ch

 

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Evil Roshi – Böser Roshi

513   EVIL ROSHI - BÖSER ROSHI - 16.1.2014

EVIL ROSHI – BÖSER ROSHI / Barbara-Paraprem / 16.1.2014

 

Rōshi (Japanese: 老師 – “old teacher”; “old master”) is an honorific title used for a highly venerated senior teacher in Zen Buddhism. (Wikipedia: Roshi)

Rōshi (Japanisch: 老師 – “Alter Lehrer”; “Alter Meister”) ist ein Ehrentitel, der für einen hoch verehrten, führenden Lehrer im Zen-Buddhismus verwendet wird.

 

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In this beautiful short film from filmmaker Christine Schmitthenner, we see a Western Zen monk – Hyon Gak Sunim – in his daily activities in the world for a week. Sunim is widely recognized as one of the most influential Zen monks in modern Korean Buddhist history, a graduate of Yale and Harvard, who entered the monastic life in 1992 and has done over 20 years of intensive Zen training in the ancient Zen temples of Korea. His enlightenment was certified (“inka”) in a public ceremony in 2001 by his teacher, the legendary Zen Master Seung Sahn (1927-2004). Now based in the West, he wanders the world, teaching wherever invited.

 

In diesem schönen Kurz-Film von Filmemacherin Christine Schmitthenner, sehen wir einen westlichen Zen-Mönch – Hyon Gak Sunim – in seinen täglichen Aktivitäten in der Welt während einer Woche. Sunim ist weithin als einer der einflussreichsten Zen-Mönche in der modernen koreanischen buddhistischen Geschichte anerkannt, ein Absolvent der Yale und Harvard Universität, der 1992 in das Klosterleben eingetreten ist und mehr als 20 Jahre intensivem Zen-Training in den alten Zen-Tempeln Koreas gemacht hat. Seine Erleuchtung wurde in einer öffentlichen Zeremonie im Jahr 2001 von seinem Lehrer, dem legendären Zen-Meister Seung Sahn (1927-2004) zertifiziert (“inka”). Jetzt im Westen basiert, wandert er durch die Welt, und lehrt, wo immer er eingeladen wird.

 

Weblog: cloud-path.tumblr.com
Facebook: Hyon Gak Sunim
Podcasts: www.zencast.org

 

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BUDDHA / Barbara-Paraprem / 6.1.2014

 

The incomparable Spirit

 

Freedom is not the opposite of lack of freedom.
Light is not the opposite of darkness.
Life is not the opposite of death.

In the midst of the tumult of the world: freedom.
In the midst of the darkness: light.
In the midst of death: life.

Bar of every being the being reveals itself.
The diamond-like Spirit,
the incomparable Spirit,
does not move.
Where should he go?
What he had not,
so that he would have to achieve it?

 

Barbara-Paraprem / 3.1.2014

 

 

Der unvergleichliche Geist

 

Freiheit ist nicht das Gegenteil von Unfreiheit.
Licht ist nicht das Gegenteil von Dunkelheit.
Leben ist nicht das Gegenteil von Tod.

Inmitten des Getümmels der Welt: Freiheit.
Inmitten der Dunkelheit: Licht.
Inmitten von Tod: Leben.

Bar jeden Seins offenbart sich das Sein.
Der diamantgleiche Geist,
der unvergleichliche Geist,
bewegt sich nicht.
Wohin sollte er gehen?
Was hätte er nicht,
so dass er es erreichen müsste?

 

Barbara-Paraprem / 3.1.2014

 

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Schinkentaza

510   SCHINKENTAZA - 5.1.2014
SCHINKENTAZA / Barbara-Paraprem / 5.1.2014

 

Note for English speakers: The first part of the word “Shikantaza” sounds in German a little similar like “Schinken”, what means “ham”. I just can not help but to think at ham every time I hear it.

Note for vegetarian Buddhists: Please excuse the violent representation. ;) But I also eat (lacto-)vegetarian, because it does not work out, if you set the butcher up for the killing of the animal…

 

Shikantaza (jap. 只管打坐, shikan bedeutet “nur”, “einfach” oder “lediglich”, ta hat verstärkende Funktion (wörtlich bedeutet es “schlagen”) und za ist das “Sitzen”) wird meist als “nur Sitzen” ins Deutsche übersetzt. Es ist eine Meditationstechnik, die vor allem im Zen-Buddhismus gepflegt wird, insbesondere als zentrales Element der Sōtō-Schule.

Mit Shikantaza wird eine wichtige Form des Zazen bezeichnet, in der auf einführende Techniken wie das Zählen des Atems oder das in der Rinzai-Schule praktizierte intensive Studium von Koans verzichtet wird. Es ist “Zazen um des Zazen willen”, wobei der Begriff “Zazen” in diesem Zusammenhang nicht auf die Zazen-Haltung beschränkt ist. Zazen bedeutet in diesem Zusammenhang die ungeteilte, ganzheitliche Gegenwart.

Das wichtigste Quellenwerk, welches die Praxis des Shikantaza beschreibt, ist das Shōbōgenzō des Dōgen Zenji (1200-1253).

(Quelle: de.Wikipedia – Shikantaza / en.Wikipedia – Shikantaza)

 

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