Buddha Maitreya

BUDDHA MAITREYA (Ethnological Museum, Zurich, Photo Barbara-Paraprem)

BUDDHA MAITREYA – Ethnological Museum, Zurich
Photo / Graphic © Barbara-Paraprem

 

In this, there is not a thing to be removed,
Nor the slightest thing to be added.
It is looking perfectly into reality itself,
And when reality is seen, complete liberation.

 

Maitreya
in Ornament of Clear Realization

Source: www.rigpawiki.org

 

Buddha Steps

Please note: I know, my English is sometimes full of errors, because I never lerned it properly in scool…
For Originaltext in German see below. ;)

 

Buddha Steps

 

The only problem is,
that things that happen to us, we interpret
as a judgment about us as a person
made from others
or because of things, that we have done,
we are judge us as a person
– wheter all these judgments are
pleasant or unpleasant.
That’s the only problem.
Trying to resolve this problem,
would only be a re-judgment
and would be like a try,
“Casting out the demons with the ruler of the demons.”
We may feel hurt or guilty
for so much
and torment ourselves with the question,
why something just
happens to the one or another form
and just find no answer,
because we still judge,
even if we may say,
that we love.
On the relative level,
we may go in this way through hell
with no prospect for that heaven,
which isn’t the opposite of hell,
but everywhere not only possible,
but actually present.
In the awakened view
it corresponds to our very own self,
on which with all judgments
we constantly grasp wide of the mark,
even or especially then,
the more we strive to be good
and things, situations or people,
to which we usually classify oursevles too,
to fix inside or outside.
In the question why something just
happens to one form or another,
may resonate the question for justice.
And in the question for justice
the cry for peace,
which a hurted being
screams in his pain.
It is the attempt to deal with that very
to be healed in a paradoxical way,
what can not get there ourselves,
there we think to should have go,
because the only way
is under our feet
and not an inch behind or in front of it.
We fear the destruction in a thousand forms,
the standstill,
the death.
But in fact we get
in no other way faster to our destination
than by absolute motionlessness,
beyond all judgments
and then things happen
miraculously
by itself,
now, here,
in steps, which walks the Buddha.

 

Barbara-Paraprem / 14.5.2014

 

Deutsch: Weiterlesen

Gehirn und Erleuchtung

Gehirn des Menschen (aus Meyers Grosses Konversations-Lexikon, Band 7, Leipzig 1907, www.zeno.org)Gehirn des Menschen
Aus: Meyers Grosses Konversations-Lexikon, Band 7, Leipzig 1907

www.zeno.org

 

Das Gehirn ist nichts anderes, wie ein gigantisch leistungsstarker Computer, besser als es alle Computerfach/männer/frauen der Welt zusammen jemals nachbauen könnten.

Jede neue Wahrnehmung, ob physisch oder psychisch, ist ein vollkommen neues, nie dagewesenes, einzigartiges, unvergleichliches Signal (lat.für Zeichen), dass auf die Leere hinweist und das in diesen Computer eingegeben wird. Das Gehirn versucht aber jede neue Erfahrung in einen wohlbekannten Ordner abzulegen: Das ist das, jenes so und so, das heisst so, jenes funktioniert auf diese Weise, das habe ich hier oder dort schonmal erlebt, usw…. eine Welt der (vermeintlich) klaren Grenzen und Sicherheiten, die das Unwissbare wissbar machen und Überleben zu gewähren scheinen. Würde das Gehirn irgendeine Wahrnehmung als das nehmen, was sie tatsächlich ist, ohne zu vergleichen und einzuordnen, würd es auf der Stelle vom Erleuchtungsblitz getroffen und zumindest für einen Augenblick… der Lächerlichkeit seiner selbst ins Auge blicken.

Das Gehirn ist Ego. Es geht nicht darum, das Gehirn abzustellen, das Ego aufzulösen. Die Idee, das zu tun, ist eine Erfindung von ihm selbst und so, als würd es ein bisschen “auf sterbenden Schwan machen”, ohne es wirklich ernst zu meinen, weil es das gar nicht kann! Es kann es nicht! Echte Meditation ist kein Ego-Harakiri, und muss das auch nicht sein – im Gegenteil!

Gerade auch die Idee, spirituell zu sein, ist wie ein Versuch, sich auf “Fort Spirituality” als letzte Bastion zurückzuziehen, und als relativ sicherer, aber einsamer König auf dem Thron zu sitzen.

Jede Idee ist einfach nur ein vom Gehirn auf die Ebene des Vergleichs degradierter Lockruf Gottes oder Buddhas, der uns in jeder neuen Wahrnehmung geschenkt wird. Gott/Buddha spricht unendlichfach durch alles in jeder Sekunde zu uns. Das ist mit “Form ist Leere, Leere ist Form”, einem Satz aus dem Herz Sutra, gemeint. Wer das “begreift”, ohne es zu begreifen, hat es begriffen. Oder besser gesagt: ist ergriffen.

Es gibt soviele Ordner und, wenn vielleicht mal sogar eine ganze Reihe davon durch irgendwelche Wahrnehmungen durcheinandergeraten, ja gar “ausgelöscht” werden, soviele “letzte Bastionen”: Religion und Spiritualität sind da ganz beliebt. Wenn es überhaupt sowas wie Spiritualität gibt, dann kann sie nur ganz praktisch sein, ganz gewöhnlich. Einfach. Und nicht getrennt von dieser Welt.

Auch Begriffe wie Gott, Buddha, Erleuchtung sind letztlich nur Ideen. Ja selbst die so wahnsinnig populäre einer Seele. In letzter Konsequenz: einfach alles. Doch auch Ideen sind Formen, sind Lockrufe Gottes/Buddhas, hinter, durch und inmitten denen das Unsagbare ständig zu uns spricht.

Und an diesem Punkt mag dann ein echtes Wunder geschehen. Wunder sind etwas “grenzerweiterndes”. Etwas, das eigentlich kein Etwas ist, weil es eben nicht fassbar ist. Wir mögen auch sagen: “Ein Wunder! Es ist unerklärlich, wie das geschehen konnte…!” So mag sich einer sogar über die kleinen Blumen am Wegrand wundern, über den Atem, der ein- und ausströmt, oder darüber, dass etwas ist, an Stelle von Nichts. Wunder sind Wunder, weil sie nicht machbar sind. Alles machen, greifen, wissen… seit Jahrtausenden geht das schon so. Hat es uns jemals nach Hause gebracht? Wo ist mein Zuhause? Das Nicht-wissen kann aber auch wieder als Idee “benutzt” werden, um das überleben (scheinbar) zu sichern.

Durch das Tor eintreten heisst, durch kein Tor eintreten. Form ist Leere, Leere ist Form. Alles ist gut. Und wenn alles gut ist, obwohl vielleicht nicht alles gut ist, mag sogar ein völlig unerklärliches Glücksgefühl aufblitzen. Kann ich jemals mehr haben, wie das, was ich habe, jetzt, hier?

Und bevor sich nun das Gehirn die Idee des “Hui, ich hab’s geschnallt, was bin ich doch so weise, gar “erleuchtet” krallt (- Erleuchtung ist nichts, was jemandem geschieht), möglicherweise auch die, was für ein Bullshit das hier ist (- was er vielleicht tatsächlich ist, haha…) und sich mit “Ich wusste schon immer, dass ICH gar nicht ICH bin” brüstet: einfach weiteratmen.

 

Barbara-Paraprem

smilie cool