Wonderful Worship Songs

 
Michael W. Smith – Awesome God

Elevation Worship – Exalted One

Elevation Worship – Give Me Faith

Matt Redman – 10’000 Reasons (Bless the Lord)

Trinity Fellowship Worship – Everlasting God

Chris Tomlin – Our God is Greater

Emanation

Woman (jill111 at pixabay.com)
Photosource: jill111 at pixabay.com

 

The good is not good
and the evil is not evil.
However, I say unto thee:
Nothing is more beautiful,
than to return home.
Only therefore
I emanate from that,
of which I have never gone away.
“Experience me”
I speak to myself,
because your hands can not touch me
and your word not speak out.

Barbara-Paraprem

 

Das Gute ist nicht gut
und das Böse nicht böse.
Dennoch sage ich dir:
Nichts ist schöner,
wie nach Hause zurückzukehren.
Allein desshalb
bin ich von dem ausgegangen,
wovon ich nie weggegangen bin.
“Erfahre mich”,
sprech ich zu mir selbst,
denn deine Hände können mich nicht fassen
und dein Wort nicht aussprechen.

Barbara-Paraprem

 

Your Shadow

Shadow (cocoparisienne at  pixabay.com)Photosource: cocoparisienne at pixabay.com

 

Your shadow is a confirmation,
that light has traveled 150 million kilometers,
only to reach the ground exactly where you stand.

Dein Schatten ist eine Bestätigung dafür,
dass Licht 150 Millionen Kilometer zurückgelegt hat,
nur um den Boden genau da zu erreichen, wo Du stehst.

Barbara-Paraprem

 

Buddha – Rainer Maria Rilke

Der Lyriker Rainer Maria Rilke besuchte auch den Bildhauer Auguste Rodin. In einem Brief an Clara Rilke, geb. Westhoff, schreibt er 1905 aus Meudon:

“Schon bald nach dem Abendessen ziehe ich mich spätestens um halb neun in mein kleines Haus zurück. Dann entfaltet sich die weite, bestirnte Nacht vor mir, und unten, vor dem Fenster, geht der Kiesweg einen kleinen Hügel hinauf, auf dem in glühender Stille eine Statue von Buddha ruht, die unbeschreibliche Selbstgenügsamkeit seiner Geste mit ruhiger Scheu unter all den Himmeln von Tag und Nacht austeilend. ‘Das ist das Zentrum der Welt’, sagte ich zu Rodin. Und dann schaut er einem so freundlich an, ganz Freund. Das ist sehr schön und ein grossartiger Anteil…” (archive.org)

Buddha in the garden of Rodin in Meudon (Kunst und Künstler - illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe III, S.17, Universitätsbibliothek Heidelberg)
Buddhastatue in Rodins Garten zu Meudon
Universitätsbibliothek Heidelberg

 

Buddha

Als ob er horchte. Stille: eine Ferne…
Wir halten ein und hören sie nicht mehr.
Und er ist Stern. Und andre große Sterne,
die wir nicht sehen, stehen um ihn her.

O er ist Alles. Wirklich, warten wir,
daß er uns sähe? Sollte er bedürfen?
Und wenn wir hier uns vor ihm niederwürfen,
er bliebe tief und träge wie ein Tier.

Denn das, was uns zu seinen Füßen reißt,
das kreist in ihm seit Millionen Jahren.
Er, der vergißt was wir erfahren
und der erfährt was uns verweist.

Rainer Maria Rilke
Aus: Neue Gedichte, 1907
www.zeno.org

 

Buddha

Schon von ferne fühlt der fremde scheue
Pilger, wie es golden von ihm träuft;
so als hätten Reiche voller Reue
ihre Heimlichkeiten aufgehäuft.

Aber näher kommend wird er irre
vor der Hoheit dieser Augenbraun:
denn das sind nicht ihre Trinkgeschirre
und die Ohrgehänge ihrer Fraun.

Wüßte einer denn zu sagen, welche
Dinge eingeschmolzen wurden, um
dieses Bild auf diesem Blumenkelche

aufzurichten: stummer, ruhiggelber
als ein goldenes und rundherum
auch den Raum berührend wie sich selber.

Rainer Maria Rilke
Aus: Neue Gedicht, 1907
www.zeno.org

 

Buddha in der Glorie

Mitte aller Mitten, Kern der Kerne,
Mandel, die sich einschließt und versüßt, –
dieses Alles bis an alle Sterne
ist dein Fruchtfleisch: Sei gegrüßt.

Sieh, du fühlst, wie nichts mehr an dir hängt;
im Unendlichen ist deine Schale,
und dort steht der starke Saft und drängt.
Und von außen hilft ihm ein Gestrahle,

denn ganz oben werden deine Sonnen
voll und glühend umgedreht.
Doch in dir ist schon begonnen,
was die Sonnen übersteht.

Rainer Maria Rilke
Aus: Der neuen Gedichte anderer Teil, 1908
www.zeno.org

 

Poems in English: cordite.org.au

 

Hotei

HOTEI © Barbara-Paraprem, 2015I love Japanese paintings, especially old ink paintings. So this one too, titled “Hotei”. I have it animated. Hotei lift his head, and points to the moon, on which clouds pass over.
Unfortunately wordpress.com don’t allows to upload very big animated gifs. So if you wanna see it in full size, click on the thumbnail on the left!

The original painting is from Kano Seisen’in, created between circa 1819 and circa 1834, and you can find it on commons.wikimedia.org.