Heart Sutra Bodypainting – Ponte Ryuruui

Ponte Ryuruui is a wonderful artist. He makes such beautiful calligraphys, especially his bodypaintings!

Take a look at some works:

www.emillionsart.com
Google Plus community: Japanese & Chinese calligraphy

Heart Sutra on a womans body:

www.ryuruui.com
www.ryuruui.com

No Distance

Travelling shrine in the shape of a lotus leaf (China, 15th century, Museum Rietberg, Zurich) © Barbara-Paraprem, 2014
Travelling shrine in the shape of a lotus leaf
China, 15th century, Museum Rietberg, Zurich
© Barbara-Paraprem, 2014

 

No Distance

In the heart there is no distance.
The only distance that there is,
is that between heart and head,
says the head, the old fool.
If only he would love himself,
he would be instantly heart.
Is he also condemned
to dwell forever in a foreign land?
He forgot the neck and the breath,
which continuous flows in and out
through the gate in his middle
and flows to the heart,
to the feet,
to the center of the earth,
and back to heaven.

Barbara-Paraprem

 

Deutsch

Marang Buru – Der Schöpfer

Jain Tempel auf den Parasnath Hills (commons.wikimedia.org)Parasnath Hills
commons.wikimedia.org

“Marang Buru” bedeutet soviel wie “Grosser Berg” und wird von den Santals, einem Volk in Indien, als der Schöpfer verehrt. Shikharji (Parasnath Hills), eines der grössten Heiligtümer der Jainas, wird als Sitz von Marang Buru betrachtet. Die Santals, ein Volk der Adivasi, der ursprünglichen Bevölkerung Indiens, leben vorallem in den Bundesstaaten Jharkhand, West Bengal, Bihar, Odisha und Assam. Es gibt auch signifikante Santal-Minderheiten im benachbarten Bangladesch und eine kleine Population in Nepal. Die Santhals sprechen zumeist Santali. Ihre Religion ist der Sarnaismus.

Schöpfungsgeschichte der Santals bzw. über Marang Buru: www.dorfentwicklung-indien.de.

© Barbara-Paraprem, 2014
Fotographiert im Völkerkundemuseum Zürich

 

Bildrollekaram binti put
(Text: Völkerkundemuseum Zürich)

Schöpfungsmythos-Rolle, 1955 durch Thomas Kaiser und Samuel Schütz von Sumeshwar Chitrakar in Kherwa, Jharkhand, Indien, erworben. Länge: 6 Meter.

Bildrolle eines jadopatia. Die jadopatia sind eine Kaste bengalisch-hinduistischer Bildrollenmaler, die die dargestellten Geschichten auch selbst vortragen. Sie finden ihre Zuhörerschaft überwiegend unter den Angehörigen des Santal-Volkes, auf die sie ihr Repertoire ausrichten. Der hier zu sehende Ausschnitt zeigt die Szene, wie Marang Buru, der Schöpfer und Kulturbringer der Santal, dem ersten Menschenpaar die Herstellung und den Gebrauch von Reisbier erläutert.

Marang Buru, der “Grosse Berg” (hier dargestellt als der mit dem Himalaya-Gebirge verbundene Hindugott Shiva), führt Pilchu Haram, den “Alten Mann” und Ahnvater der Menschen, in den Wald. Dort verliert dieser in der Nähe bestimmter Pflanzen immer von neuem das Bewusstsein und lernt so jene Pflanzen zu erkennen, die es für die Herstellung des Bierfermentes braucht.

Wieder zu Hause zerstampft Pilchu Buri, die “Alte Frau” und Urmutter der Menschen, die mitgebrachten Kräuter, Wurzeln und Rinden. Sie braut daraus Reisbier, welches Marang Buru, Pilchu Haram und Pilchu Buri anschliessend gemeinsam trinken.

Das Ehepaar gerät in Streit, und Pilchu Haram wirft seine Frau zu Boden – eine Metapher für den ersten menschlichen Geschlechtsverkehr. Marang Buru rät den beiden, nachdem ihnen sieben Söhne und acht Töchter geboren worden waren, sich zu trennen.

 

Karma Formel entdeckt!

KARMA FORMEL © Barbara-Paraprem, 2015

KARMA FORMEL © Barbara-Paraprem, 2015

 

Beach (jregerman at pixabay.com)Photosource: jregerman at pixabay.com

Es gibt viele Gleichnisse über den Mensch und das Leben, die den Ozean und Wellen/Tropfen zum Inhalt haben. Gerade auch im (Zen-) Buddhismus. Der Ozean steht dabei für das Ganze und die Wellen für die Persönlichkeit eines Menschen, der sich mehr oder minder davon separiert fühlen mag. Ich habe mich gefragt: Wie entstehen eigentlich Wellen? Klar: durch Wind! Auf Wikipedia wird recht ausführlich erklärt, wie Wasserwellen enstehen: Wikipedia – Wasserwelle. Ganz vereinfacht gesagt durch:

Streichlänge (Einwirkungsdistanz an der Wasseroberfläche) = F
Windgeschwindigkeit = U
Winddauer = Dmin

Könnt man nun diese physikalische Formel betreffend Wasserwellen nicht auch auf die geistigen Wellen anwenden bzw. wie wir auf etwas reagieren? Zum Beispiel so:

Emotionale Betroffenheit
(Einwirkungsdistanz an der Persönlichkeit) = F (Feeling = Gefühl)
Stärke des Mindfuck = U (Ugh = Äh)
Anhaftungszeit = Dmin (Desire in minutes = Verlangensdauer)

Also: Gefühl + Gedanken + Verlangen ² = W (Welle)

Da es so schönes Wetter ist und wir das U im Moment nicht weiter ausbauen möchten bzw. lieber gleich zu D in Form eines Kaffees in einem Gartenrestaurant wechseln, werden wir weitere Analysen gegebenfalls später forstetzen. Oder auch nicht. Schönen Tag noch!
smilie grins

Dharmawheel © Barbara-Paraprem

“In einem Geist so klar wie stilles Wasser,
werden selbst die Wellen, die brechen, dessen Licht reflektieren lassen.”

Dogen Zenji (1200 – 1253)

Dharmawheel © Barbara-Paraprem

Du bist nicht ein Tropfen im Ozean.
Du bist der gesamte Ozean in einem Tropfen.

Dschalal ad-Din ar-Rumi (1207 – 1273)

Dharmawheel © Barbara-Paraprem

Ein Verlangen taucht im Geist auf.
Wenn es befriedigt ist, erscheint sofort ein anderes.
In der Pause zwischen zwei Verlangen
herrscht eine perfekte Ruhe im Geist.
Es ist in diesem Moment befreit von allen Gedanken, Liebe oder Hass.
Vollkommener Frieden herrscht ebenso zwischen zwei geistigen Wellen.

Swami Sivananda (1887 – 1963)

Dharmawheel © Barbara-Paraprem

Jedesmal wenn ich in den Ozean tauche,
ist das wie nach Hause kommen.

Sylvia Earle (Ozeanographin und Umweltaktivisitin, *1935)

Dharmawheel © Barbara-Paraprem