Mindfuck eines Zen-Frischlings

Mindfuck eines Zen-Frischlings
Beobachtet am Freitag 2. Dezember 2011 im Ho-Sen Zendo in Luzern

Oha, jetzt wirds ernst. Ich betrete andächtig das Zendo bzw. versuche andächtig zu sein. Patsch, patsch, patsch, der unbewusste Strassengast betritt das heilige Separé. Dass dabei der linke Fuss voran sollte, weiss ich noch nicht. Auch nicht, dass man sich schon vor dem Zendo verbeugt. Ah, der junge Mann verbeugt sich vor dem Buddha auf dem Altar. Natürlich, logo, damit war zu rechnen. Hm. Kommt mir komisch vor. Sagt mir Buddha überhaupt was und falls ja, was? Wozu mich also verbeugen, wenn ich das jetzt nicht im Bruchteil einer Sekunde sagen kann? Klar, Supertyp, der, so sagt man, die Erleuchtung erlangt hat. Na gut, dann mach ich auch mal. Komm mir trotzdem „blöd“ vor. Schaden kann’s ja nicht. Und jetzt kann ich mich wohl hinsetzen. Zuerst vor dem Stuhl verbeugen, bzw. vor der Buddhaform, hat Cheffe gesagt, in die man dann nur noch hineinzuschlüpfen brauche. Ich verbeuge mich. Und dann noch umdrehen und die anderen Zen-Menschen grüssen. Ich verbeuge mich abermals. O weia, merkt denn niemand, dass ich mir mehr wie saublöd vorkomme? Und die tut nun so heilig, hahaha. Na, irgendwann ist’s für jeden das erstemal.

Gott sei D… äh Buddha sei Dank ein Stuhl! Kissen oder Bänkchen wären die pure Folter gewesen. Früher hätt ich das noch locker gekonnt. Hab sogar so ein Holzdingens zuhause. Aber mit diesem Gewicht: ne!

Aha, jetzt hämmert er draussen auf’s Brettchen. Gut, dann muss ich meinen A. wohl in Position gebracht haben, wenn er fertig damit ist. Jetzt kommt er hereingeweht, der Zenpriester. Im Vorbeigehen legt er die Hände zu einer Schale zusammen um mir damit anzudeuten, es gleichzutun. Hätt ich ja von selbst gemacht, wenn’s denn ginge. Bin aber schlicht zu dick dafür, die Hüften lassen die Hände nicht zusammenkommen, es sei denn ich würde krampfhaft diese Haltung einnehmen. 50 Punkte Abzug für’s Erleuchtungsziel wegen jahrelanger Völlerei. Schäm.

Der raschelt aber lange mit seinem coolen Morgenrock. Das sollte ich mir merken und mir für das nächstemal mehr Zeit nehmen, mich so in Haltung zu bringen, dass ich’s nicht schon nach 2 Minuten bereue. DANN isses ja zu spät, DANN darf man sich nicht mehr rühren. Also lieber gleich zu Anfang kucken und halt, wenn nötig, ein bisschen länger rascheln. So. Sitzen. Kling, klang, klong. Ah, die Klangschale! Klingt schön! Hui! Letzte Möglichkeit für minimale Haltungskorrekturen.

Wand ankuck. Wand ankuck. Wand ankuck….Die Wand hat ein Muster! Oh! Darf man das denken oder ist das schon abschweifen? Ne, ich kuck ja die Wand an. Ich nehm ja bloss wahr. Nur nicht allerlei Formen aus der Maserung lesen und ganze Romane draus spinnen, dann ist das schon ok. Wand ankuck. Wand ankuck. Hm… Ob er auch mit dem Gesicht zur Wand sitzt oder mich jetzt direkt beobachtet? Sicher wirft er ab und zu einen Blick auf den Frischling, wie die Haltung ist, ob er auch still sitzt. Sitze ich gerade? Ah, das Kinn könnte etwas mehr eingezogen sein. Egal. Kuck die Wand an! Kuck… kuck… kuck…. Man könnt eine Stecknadel fallen hören!

Nicht bewegen, das kann ich gut! Eigentlich bin ich schon ein Zen-Profi im nicht bewegen. Nur beim ganzen Ritual-Ablauf hab ich noch keinen Erleuchtungs-Schimmer. Einfach noch das restliche Trallala lernen und ich gehöre vollends zum Kreise der Erlauchten.

Mein Gott, bin ich müde! Meine Augen…. Ne! Er hat gesagt, „wir“ würden die Augen offen behalten und mit allen Sinnen dasein. Och… Mensch… nur 2-3 Sekündchen die Augen schliessen. Aber stimmt ja schon: wenn schon, dann richtig dasein. Also hopp, auf die Augen! Sehr gut: wenn ich die Augen kurz weitaufreisse, erzeugt dass einen 2-sekündigen Wach-Effekt. Eigentlich ist das Bescheissen, aber er siehts ja nicht, hihihi. Oder die Augenlieder halb gesenkt. Das ist ja eh buddhamässig: Augen nicht ganz geöffnet, nicht ganz geschlossen, sondern etwas zwischendurch – der mittlere Weg! Hahaha, ich bin raffiniert: kombiniere Erleuchtung mit körperlicher Schwäche. Scheisse, der mittlere Weg will nicht, es zieht die Lappen wie von Blei nach unten.

Ah, die Kirchenglocken nebenan. Eine Vierstelstunde müsste also schon rum sein. Durchhalten! Halte um Gotteswillen durch, sonst blamierst Du Dich! …. Kuck… kuck… Das nächstemal geh ich früher schlafen. So geht das ja nicht! Sitz, kuck, sitz, sitz, sitz. Mein rechter Fuss… er schmerzt. Hättest mal besser die Füsse gepflegt und die Hornhaut weggemacht, dann hättest Du auch keine Risse, die jetzt schmerzen. Selber schuld. Ich sitze weiter. Der Schmerz, irgendwann scheint er weg zu sein, bzw. nicht mehr so präsent.

Ding, dong, dang. Die Klangschale! Ah, jetzt gibts wohl Pause. Sicher nicht an einem Buffet mit Chips und Hühnerschenkel im Vorraum. Ne. Jetzt heisst es aufgestanden und achtsam gehen.

Wo muss ich mich jetzt hinstellen? Wo ist er jetzt hingegangen? Auf die Toilette? Er, der Zenpriester, MITTENDRIN auf die Toilette? Eben hat er da auf den Boden gezeigt und vorhin gesagt, dass ich ihm bei der Gehmediation hinterherlaufen soll. Muss ich jetzt schon anfangen oder warten? Mir ist das irgendwie peinlich. Ah, jetzt kommt er wieder rein. Also schnell in Position, nicht dass er merkt, dass ich untätig rumgestanden bin, ohne die Zeit für achtsames Gehen zu nutzen. Mein Gott, wie ich wackle. Ist ja auch eine Kunst, diese Massen im Gleichgewicht zu halten, während man so langsam geht. Und lautlos atmen kann ich auch nicht vor lauter Anstrengung. Bloss nichts anmerken lassen, dass Du im Grunde wie ein alter Gaul atmest.
Wie machen die anderen dass bloss? Da hört man ja nix beim Fuss vorwärtsschieben! Grässlich wie laut ich bin. Die denken bestimmt, ob ich den Boden scheuere. Konzentrier dich! Eintes Bein entlastet, auf dem anderen stehen. Rechter Fuss lautlos nach vorne gleiten lassen, während man einatmet. Gewicht auf den Fuss verlagern, ausatmen. Ich kann nicht so langsam atmen! Ich bin schlicht zu angestrengt. Im Sitzen hätt ich keinerlei Probleme damit, ellenlange Atemzüge zu machen, da bin ich Weltmeisterin, aber so nicht. Wie, Pause schon fertig? Super, wieder sitzen! Verbeug zum Stuhl, verbeug zur Sangha, oder wie das heisst. Wow, bin ich gut. Soviel hab ich schon gelernt.

Bimmeldibimmel. Sitz, sitz,… ich könnt zwei Streichölzer an den Augenliedern montieren. Alles verschwimmt. Warum quäl ich mich so? Na, weil Du Dir und dem ganzen Universum etwas gutes tun willst! Denn DAS ist quasi die praktizierte Essenz der Wahrheit. DAS ist REINES SEIN. Gedenke: Besser voll gegenwärtig sitzen, wie 1000 Gebete ohne Bewusstsein. Also halte durch, Hotei in Inkognito, die Figur wie ein Buddha hast Du ja schon, hahaha!

Aaaaaaaaaaaaaaaaah, das erlösende Endsignal! Kopfdreh… darf ich jetzt aufstehen? Ja. Die anderen tun’s auch. Ok. Der Zenpriester sagt mir, wo ich meinen Stuhl platzieren soll. Der andere, wohl so eine Art Vize-Priester, setzt sich, ich mich auch. Jeder bekommt ein Büchlein. Da steht das ganze Ritual drinne und die Gebete. Der Zenpriester macht einige Niederwerfungen, während der Vize-Priester mit dem Gong gongt. Fast ehrfürchtig scheint er die Bewegungen von Cheffe zu beobachten. Könnt ja der Erleuchtungsblitz überaschend einschlagen, das will er sich nicht entgehen lassen. Eine Hand, und nur eine, also eine halbe Friedensgeste (Namaste), hält er zum Grusse vor die Brust und verbeugt sich sitzend. Ich tue es ihm gleich. Die Synchronisation stimmt noch nicht ganz, ich lasse meine Patscherchen zwischendurch immer wieder sinken, statt sie auf der Brusthöhe zu halten.

Dann beginnt die Rezitation. Irgendwelche Anrufungen. Zuflucht zu Buddha, Dharma, Sangha oder so. Einige Sätze spreche ich mit. Was red ich da denn überhaupt? Zuflucht zum Dharma? Spinnst Du jetzt komplett? Du weisst ja nicht mal was das heisst. Hat irgendwas mit der Lehre von Buddha zu tun, soviel ist klar, den Ausdruck hab ich schon 1000x gehört, aber ich könnt ihn nicht definieren. Aber dann gleich so bekennen und nicht wissen wovon du sprichst? Pfui, Du Schein-Heilige! Aber das macht doch sicher Eindruck, dass ich mich so mutig in die Fluten des Rezitierens werfe. Ha, 30 Punkte Gutschrift auf dem Erleuchtungskonto!

Boah, jetzt gibts Text auf Japanisch. Dieses Shingyo-Dingsi, das Herz-Sutra. Boahhh, die sind aber voll im Rhytmus! Jede Silbe gleich hoch, tack, tack, tack, wie zur Stechuhr. Da wird nix geschwankt oder geträllert. Das lern ich auch noch – irgendwann! Beim nächsten Text werdense immer schneller, mit jeder Wiederholung. Insgesamt 7x wird der Text gesprochen. Hey, erst beim 4x sind sie und schon so schnell. Nimmt mich ja wunder wie sie das Tempo bei der 7 Wiederholung meistern werden. Wow, die habens echt drauf.

Dann erneut Niederwerfungen vom Zen-Priester. Ich schaue zu. Mehr wie einige Verbeugungen gibts da grad nicht zu tun. Schon beeindruckend, was für eine messerscharfe, kühle Konzentration er ausstrahlt und wie bedächtig er eine Art Schal faltet. Das ist wohl das, was bei den katholischen Priestern die Stola ist.

Schliesslich scheint das Ende genaht. Dem „Vize-Priester“ gibt er noch einige Tips, seinen Gesang betreffend. Dann entschwindet der Erlauchte. Der Vize schaut mich an und meint was von Verbeugungen. Ich kapiere nicht und bleibe sitzen. Bis ich begreife, dass ich aufstehen soll und mich zweimal verbeugen. Ich tu ihm den Gefallen. Will’s ja auch für mich selbst korrekt zu Ende bringen. Versuche mich irgendwie zu sammeln und mit dem Herzen zu verbeugen. Bin jedoch viel zu aufgeregt. Finito! Geschafft! Ha!

Ich verlasse das Zendo, und gehe zum Vize, der sich bereits wieder die Schuhe anzieht. Mache irgendeine belanglose Bemerkung, wegen dem Verbeugen. Der kuckt mich irgendwie so… äh… so….. leer an. Das kommt davon, wenn man ständig was über die Leerheit rezitiert.
Ich komm mir blöd vor, als hätt ich das grosse Schweigen mit sinnlosem Geplapper durchbrochen und einen schon halb in den Himmel Entschwebenden in weltliche Versuchung gebracht durch unheiliges Frauengeschwätz.

Der Cheffe kommt nach. Gemeinsam fahren wir noch zum Bahnhof. Dort will ich ihm zur Verabschiedung die Hand reichen. Wie einfältig von mir! Doch nicht die Hand, Du weltlicher Mensch, nein, man falte die Hände erneut zum Namaste! Du kannst doch nicht einfach einen Zen-Priester antatschen, der soeben vom Dienste kommt! Schäm dich, Du fleischeslüsterner Tölpel. Hotei, Du hast noch viel zu lernen!

Barbara-Paraprem

4 Gedanken zu „Mindfuck eines Zen-Frischlings

  1. Warst Du wirklich da bei diesen Zen- Praktizierenden?
    Oder ist das rein literarisch zu verstehen?
    Habe alles gelesen, gefiel mir sehr.
    Ich konnte mitleiden, was mir eigentlich auch gut tut.

    (Mitgefühl wiederum ist für mich immer noch im Werden, und im Moment hab ich grad kein Vorbild ausser meinem Spiegel ).

    Die Ehre, dass ich Dich bereits zum Glück als “ Unerleuchtete“ begegnet habe, zu freut mich immer noch, und sollte das im kommenden Jahr wieder mal zutreffen, hoffe ich, dass Du mich dann nicht schon mit einem Dir nun neu erworbenen leerem ZEN- Blick ins Nirwana hinein, quasi Blick- durchlöcherst…ich müsste ja vergehen…oder käme mir wie ein Emmentaler- Käseleib vor…kurz vor der Fondue- Pfanne…

    Das Auge Deines Bildes als Neustes Werk von Dir gefällt mir ebenfalls gut. Hier wirkt der Blick auf mich freundlich, weiblich.

    Als Fünfjährige hatte ich mal zeitlang sehr Angst vor dieser Augengeschichte im Dreieck. Irgendwo hatte ich dies bei GUT- BÖSE Christen in der Nachbarschaft aufgeschnappt. Natürlich und zum Glück nicht im Elternhaus.
    Wenn ich nun beispielsweise in einen Lift einstieg, hatte ich innerlich Streit mit dem Auge , denn für ein par Sekunden hätte ich mir gewünscht, auch mal Ruhe vor diesem göttlichen Auge zu haben…einfach mal ganz allein im Lift sein können, ohne jede Kontrolle…allein drin sein, rauf und runter fahren, solange es eben Spass machte… obwohl es mir ja deutlich verboten war…

    Heute ist es anders mit Diesem- und solchen Augen- Geschichten….
    Irgendwie macht es mir seit kürzerem auch eher Spass, all die uns bewusst und unbewusst aufgedrängten Konzepte halt mal anzuschauen, die uns konsequent jegliche Erleuchtung verbauen….jetzt gerade wäre ich richtig traurig, von einer Erleuchtung überfallen zu werden, mein nicht perfekt sein lernt mir derzeit eigentlich mehr.

    Japans Gestalten in so vielen Erscheinungen faszinieren auch mich immer wieder neu. Seit meiner Kindheit eigentlich. Das Schweigen dieser Art, egal wo, hat auch auf mich Wirkung, meist eine Gute. (Helvetisches Schweigen unterwegs im Tram, an Anlässen usw. wirkt auf mich eher laut und schwatzhaft. Was für Trauer und Geheul in Tränen, die innerhalb der Körper fliessen. Dabei noch die kollektive farblose Kleiderwahl. Da sehne ich mich innerlich wirklich nach Geishas unter Blütenzweigen….

    So fabuliere ich weiter :
    Wenn es dies in der Schweiz nur gäbe: ICH möchte gerne baldmöglichst eine(n) Miso- MeisterIN kennen lernen und ein MISO- SchülerIN werden.
    Notfalls dürfte es auch ein(e) SchweizerIn sein….

    Miso ist so lecker, besser als jeder Käse, vielfältig wie Weinsorten!
    Kochen und essen, eine feine Sache! Makrobiotik ist auch japanisch.
    Heil- Kochen sozusagen.

    Liebe Barbara, sollte mich der Schlag vorher treffen, jetzt gleich:

    Frohe Festtage wünscht Dir und Deinem Blog: Dein FAN Isabel C.

    ( C = wie Citronenschnitz oder C nach dem W oder was auch immer)
    Wie gerne wäre ich ein Affe geworden und hiesse Cefier, Bananen und Nüsse schmatzend auf dem Ast des Budda- Baumes…. und Miso naschend aus den Bettelschalen des Erleuchteten. Mönch, Nonne, egal. Von mir aus auch ein Firmen- Chef… oder……….? ? ?

    • Liebe Isabel,

      Ja ich war da und hab mir das mal angeschaut. Will ich auch weiterhin machen.

      Das mit dem Auge kann natürlich gerade bei einem Kind nicht so toll sein, oder auch anderer religiöser Kram, der leider oft mehr schadet als nützt.

      „jetzt gerade wäre ich richtig traurig, von einer Erleuchtung überfallen zu werden, mein nicht perfekt sein lernt mir derzeit eigentlich mehr“ schreibst Du.
      Erleuchtung wird glaub ich oft missverstanden. Also ob man dann nur noch starr dasitzen würde und nix mehr geniessen könnte. Ich glaube: das Gegenteil ist der Fall. Erst wenn ich die Wahrheit erkenne, kann doch allenfalls wirkliche Begegnung geschehen.

      Heisst Miso Makrobiotik?

      Danke für die frühen Festtagswünsche! Bis ein andermal!

      Barbara

  2. “ Heisst Miso Makrobiotik? “

    Nee. Miso ist ein Produkt aus Cerealien, dass interessante Gärprozesse durchläuft. Damit kann man die verschiedenstenb Sachen kochen.
    Jetzt nach der nuklearen Katastrophe in Japan wurden leider viele Lieferungen in den Westen eingestellt. Es gibt Hersteller hier im Westen….

    Makrobiotik:
    Gründer ist G. Oshawa. Ein Japaner der auch im Westen lebte.
    Er hat viel Menschen geheilt. Zu Anfang besonders viele Betroffene von Hiroshima und Nagasaki. Es gibt ein Buch, dass „Deine Luzerner“ vielleicht sogar in der Bibliothek haben, es heisst:
    „ZEN
    Makrobiotik
    Der Weg zur Langlebigkeit“.

    Oshawa war erstmal todkrank und hat sich dann selber geheilt, weil er den alten Ess- Traditionen seiner Kultur nachging.

    Makrob.ist auch eine Lebensweise. Es fasziniert mich, doch ich bin kein Makro. Wende aber bei Krankheit das eine oder andere Rezept an.

    Da Oshawa scheinbar als ziemlich radikal galt, gab und gibt es Leute,
    „die den Kopf schütteln“. Das bedeutet aber nicht viel. Denn alles ist selbst zu entdecken und zu erproben.

    Die klassische Produktreihe der Makrobiotischen Angebote heisst LIMA. Das wissen die Reformhäusler….

    Es gibt auch andere Marken. Das Buch ist insofern interessant, da man die Zutaten mit den Verhältnissen zu Yin und Yang bewusster kennen lernt.
    Also auch alles, was ein Westler auch fressen tut.
    Kommt eben darauf an, wie etwas zubereitet wird.
    Prinzip nach Yin und Yang.

    Ein sehr bekannter Nachfolger und Schüler Oshawa s ist ein Arzt Namens M. Kushi. Seine Frau hat ein wunderbares Kochbuch geschrieben, dass “ Avelines Kushi s grosses Buch der makrobiotischen Küche“ heisst.

    Im Kientalerhof im Kiental oberhalb von Spiez ist im Moment ein Koch, der solche Kurse gibt. Er ist wiederum speziell, weil er die französische Küche mit einbezieht. Er ist sehr gut und weiss auch viel übers Heilkochen für Kinder, die Allergiker sind usw.

    Fleisch ist bei den Makrobioten nicht verboten. Es gibt einfach verschiedene Stufen, die einfachste ist die Schwerste und die gesündeste.

    Na ja, im Googel findet man ja eigentlich alles. Auch bei den „Makros“ gibt es spannende Menschen, wenn sie ausgeglichen leben, sind es meist grossartige Lehrer. Doch wie immer hat es auch da Fanatiker.

    Kochbücher dieser Art aber sind aber unschuldig und meist sehr hilfreich.

    Ich suche zum Beispiel einen guten Lehrer. Ein Kochbuch allein reicht nämlich auf Dauer nicht. Im Internet findet man auch Rezepte.
    Wenn man ein Kochbuch dieses Themas hat, kann man dann auch unterscheiden lernen, was echte Rezepte sind. Produzenten die vor allem gern Geschäfte machen, verfälschen auch, wie ich bemerkte.

    Ein Merkmal echter Makrobioten ist: der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit steht im Zentrum.

    Lieber Gruss, isa

    (In Genf gibt es die meisten makrobiotischen Restaurants in ZH habt ihr auch ein par Wenige).

    Als nächstes könnte ja mal die Afrikanische Küche ein Thema sein?

    Nee, hauptsache der Koch ist kein EI.

Write a comment

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s