ZEN

ZEN

Wenn ich zu einer Hochzeit gehe,
ziehe ich mich schön an.
Wenn ich meinen Liebsten treffe,
ist das ein Grund zur Freude und zum Feiern.
Sollte ich da nicht mein kostbarstes Gewand tragen?
Ich zünde ein Licht an,
um ihn schon von weitem willkommen zu heissen,
ihn, der schon da ist und schon immer da war.
Ich bringe die Schale zum klingen,
weil es auch in mir singt.
Ich erfülle den Raum mit Duft feinsten Harzes.
Ich verbeuge mich vor seiner Erscheinung,
die ich im Herzen trage.
Ich sitze und höre ihm zu.
Ich gehe mit ihm, aufrecht und mit Würde.
Ich singe ihm Lieder, die er selbst mich gelehrt hat.
Ich werfe mich zu seinen Füssen
– doch nur, weil er und ich in Wahrheit eins sind.
Ich reiche ihm eine Schale Tee…
und er stillt meinen Durst.

Barbara-Paraprem

2 Gedanken zu „ZEN

  1. Oh liebe Barbara,
    diese Worte sind so tief, so schön, so berührend !
    Diesen Text werde ich mir aufbewahren, mein LIEBSTER – oh ich lebe in IHM und ER in mir – auf diese Weise… HIngabe und Würde… DANKE!
    Herzlichst Marina.

Write a comment

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s