Kannon – Bodhisattva of Compassion

Kannon (100 Aspects of the Moon - Nr. 68 - Moon of the Southern Sea - Nankai no tsuki, Tsukioka Yoshitoshi, before 1892, commons.wikimedia.org)
Kannon – Bodhisattva of compassioN AND MERCY
commons.wikimedia.org

 

ENMEI JUKKU KANNON GYO

KANZEON
NAMU BUTSU
YO BUTSU U IN
YO BUTSU U EN
BU PO SO EN
JO RAKU GA JO
CHO NEN KANZEON
BO NEN KANZEON
NEN NEN JU SHIN KI
NEN NEN FU RI SHIN

The Ten Phrase Kannon Sutra

Kanzeon!
I venerate the Buddha.
Buddha is my source.
Buddha is my affinity.
Affinity with Buddha, Dharma, Sangha.
Constancy, ease, assurance, purity.
Morning mind is Kanzeon.
Evening mind is Kanzeon.
This very moment arises from mind.
This very moment is not separate from mind.

Kannon (Japanese: 観音) is a Bodhisattva of compassion and mercy. In China she is known as Guanyin (觀音). Guanyin is short for Guanshiyin (觀世音), which means „Observing the Sounds (or Cries) of the World“. Guanyin is a translation from the Sanskrit Avalokiteshvara. In Tibetan, the name is Chenrezig.
Depictions of Kannon, seated on a cliff over turbulent water had appeared in China as early as the 10th century, with textual references to Mt. Potalaka, the abode of Kannon located off the south coast of India. Some are thinking that the ancient Mt. Potalaka are the real Pothigai Hills, also known as Agasthyamalai Hills. Agasthyarkoodam, the highest of 26 peaks in these hills is 1,868-metre tall.

 

DO YOU RECOGNIZE ME

In so many forms
I have shown me to you,
and you don’t still
recognize me?
Is a sound arising?
Without doubt he does that.
Has he a beginning and an end?
Even the illusion is insubstantial.
The world appears from resistance.
Where no resistance is,
there is liberation.

Barbara-Paraprem – 8.1.2015

 

 

ENMEI JUKKU KANNON GYO

KANZEON
NAMU BUTSU
YO BUTSU U IN
YO BUTSU U EN
BU PO SO EN
JO RAKU GA JO
CHO NEN KANZEON
BO NEN KANZEON
NEN NEN JU SHIN KI
NEN NEN FU RI SHIN

Das Zehn Sätze Kannon Sutra

Kannon!
Ehre sei Buddha.
Buddha ist mein Urgrund.
Buddha ist meine Verbundenheit.
Verbundenheit mit Buddha, Dharma, Sangha.
Standhaftigkeit, Ruhe, Vertrauen, Reinheit.
Morgens denken wir an Kannon.
Abends denken wir an Kannon.
Genau dieser Moment entsteht aus dem Geist.
Genau dieser Moment ist nicht getrennt vom Geist.

Kannon (Japanisch: 観音) ist ein Bodhisattva des Mitgefühls und der Barmherzigkeit. In China ist sie bekannt als Guanyin (觀音). Guanyin is ein Kürzel für Guanshiyin (觀世音), was „Wahrnehmen der Klänge (oder Ausrufe) der Welt“ bedeutet. Guanyin ist eine Übersetzung des Sanskrit-Namens Avalokiteshvara. In Tibetisch lautet der Name Chenrezig.
Abbildungen von Kannon, auf einem Felsvorsprung über aufgewühltem Wasser sitzend, erschienen in China schon im 10. Jahrhundert, mit Texthinweisen auf den Berg Potalaka, der Wohnsitz von Kannon an der Südküste von Indien. Manche sind der Meinung, dass der antike Berg Potalaka die realen Pothigai Hügel sind, auch bekannt als Agasthyamalai Hügel. Agasthyarkoodam, der höchste von 26 Gipfel in diesen Hügeln, ist 1,868 Meter hoch.

 

ERKENNST DU MICH

In so vielen Formen
habe ich mich Dir gezeigt,
und Du erkennst mich
immer noch nicht?
Erklingt ein Ton?
Zweifellos tut er das.
Hat er ein Anfang und ein Ende?
Selbst die Illusion ist substanzlos.
Die Welt erscheint aus Widerstand.
Wo kein Widerstand ist,
da ist Befreiung.

Barbara-Paraprem – 8.1.2015

 

5 Gedanken zu „Kannon – Bodhisattva of Compassion

  1. LIebe Barbara,
    danke!“
    Wo kein Widerstand ist, da ist Befreiung.“
    diese Worte haben mich gerade tief und so wohlzuend atmen lassen –
    ganz unwillkürlich.
    Das tat gut.
    Alles Liebe in der energetischen Präsenz des Bodhisattva des Mitgefühls und der Barmherzigkeit wünscht dir und uns allen Marina

    Eine Assoziation:
    der Name Guānyīn erinnert mich an den Namen der „Quan Yin“ – Meisterin/Göttin des Mitgefühls

  2. Liebe Barbara,
    zurück vom Berg? Willkommen wieder in der Tiefebene.
    Genau, wie Marina schreibt, hat mir der Satz, „Wo kein Widerstand ist, da ist Befreiung.” eingeleuchtet. Wenn ich etwas in meinem Leben realisieren möchte, dann ist es Befreiung. Letztendlich auch Befreiung vom Leben. Das Loslassen von Wünschen, Vorstellungen, Anhaftungen. Da wird man in die Welt gesetzt, weil irgend 2 Menschen da draussen den Wunsch nach Kindern hatten. Und dann wurde ich ausgespuckt in eine kalte Welt, Krieg über all. Ich war nicht willkommen, dort, wo meine Mutter sich mit uns hinflüchtete. Heute bin ich willkommen, wenn ich genug Geld besitze, aber die, welche nichts besitzen, sind wieder nicht willlommen. Widerstand gegen das Fremde. Da taucht der Widerstand von aussen auf. Und dagegen ist wieder Widerstand angesagt. Verflixt das mit der Befreiung. Endgültige Befreiung gibt es nur im Tod. Das sind so meine Einsichten im Neuen Jahr. Sei gegrüsst du Frau des Mitgefühls.

    • Ja, zurück vom Berg und doch: mit meinem Herz immer noch dort.😉 Befreiung… gewiss nicht immer leicht und vielleicht doch, auf paradoxe Weise, leichter als alles andere. Aber manchmal scheinen wir es gerne kompliziert zu haben, weil das „Nahrung zum sich aufregen“ gibt und ein Gefühl von „Lebendigkeit“ verleiht. Ein lieber Gruss!

      • Liebe Barbara, also doch ein bisschen Gipfelerfahrung mit tiefen Einsichten. Die hatte ich ähnlich heute auf dem Stuhl beim Zahnarzt. Wo man ausgeliefert ist, ist das Hirn wach. Und es schätzt, dass es sich fremden Menschen anvertrauen kann. Freisein, hat auch mit Vertrauen zu tun. Oh mein Hirn. Ich hoffe, es macht noch eine Weile mit im Spiel. Das ist für mich schon das Geschenk des Lebens. Und natürlich, dass ich nicht mehr draussen arbeiten muss. Du ja auch nicht. Es ist ein Privileg. Dir auch liebevolle hugs.

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