Oryoki

ORYOKI © Barbara-Paraprem, 2015

ORYOKI © Barbara-Paraprem, 2015

 

Oryoki

I don’t know why I,
each time while Oryoki,
must so radiate, on the one hand.
Maybe it is
the radiance of a baby,
which is held to the mother’s breast.
And grin, on the other hand,
about the most holy efforts.

Spoon on the left,
chopsticks in the center,
scraper on the right.
Bowls standing at attention,
the napkin with edges align to the little table.

If they can eat finally:
the purest ANARCHY.
Then the whole set of rules
simply falls away and falls,
falls,
falls.

Clack-clack.

 

Barbara-Paraprem

Observed during a few days of a Zen practice period
and written in honor of Oryoki, a meditative form of eating.

 

 

ORYOKI

Ich weiss nicht warum ich
beim Oryoki jedesmal
so strahlen muss, einerseits.
Vielleicht ist es
das Strahlen eines Säuglings,
der zur Mutterbrust geführt wird.
Und grinsen, andererseits,
über die hochheiligen Bemühungen.

Löffel links,
Essstäbchen in der Mitte,
Schaber rechts.
Schalen strammgestanden,
die Serviette kantengleich zum Tischchen.

Wenn sie dann entlich essen können:
die reinste ANARCHIE.
Da fällt dann das ganze Regelwerk
einfach ab und fällt,
fällt,
fällt.

Klack-Klack.

 

Barbara-Paraprem

Beobachtet während einiger Tage einer „Zen Praxisperiode“
und geschrieben zu Ehren des Oryoki, einer meditativen Form des Essens.

 

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