ENGEL-WÖRTERBUCH

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Ahnungsloser Engel

Als „einen ahnungslosen Engel“ bezeichnet man einen naiven, treuherzigen, gutgläubigen Menschen.
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Angel Bed

Ein Bett ohne Pfosten.
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Angel Eyes

1. Ein amerikanischer Film von 2001 mit Jennifer Lopez. (Angel Eyes)

2. Eine spezielle, kreisförmige Art von Autoscheinwerfern, auch „Halo Headlights“ (Heiligenschein-Scheinwerfer) genannt. (Angel Eyes Car)

3. Und natürlich als Begriff, der die Augen eines (irdischen) Engels meint, zahlreich in diversen Songs besungen. So zum Beispiel auch von Ella Fitzgerald. (Ella Fitzgerald – Angel Eyes)

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Angel Falls – Engel Wasserfälle

Der Salto Angel (nach dem Wiederentdecker Jimmie Angel), der sich im Südosten Venezuelas befindet, ist mit 978 m (größte Einzelstufe 805 m) Fallhöhe der höchste freifallende Wasserfall der Erde.

Die Ureinwohner nennen den Wasserfall Kerekupai-Merú, was etwa ‚Sprung des tiefsten Ortes‘ heißt. Bisweilen wird er mit dem nahe gelegenen Wasserfall Churún-Merú verwechselt.

Der zur Gran Sabana gehörende Wasserfall ist Teil des Canaima-Nationalparks. Sein Wasser bildet einen Zufluss des Rio Carrao. Es stürzt von einem Vorsprung des Auyan-Tepui, einem Tafelberg mit 700 km² Fläche, in die Tiefe.

Obwohl der Venezolaner Ernesto Sánchez la Cruz den Wasserfall bereits im Jahre 1910 entdeckte, wurde er erst 1933 nach der Wiederentdeckung durch den US-amerikanischen Buschpiloten Jimmie Angel (1899 – 1956) bekannt (daher auch der Name Angel Falls).

Salto Angel
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Angelit (Anhydrit)

Anhydrit erhielt seinen Namen 1801. Er ist im Prinzip wasserfreier Gips (griech.: anhydros=wasserlos). Als Heilstein ist Anhydrit unter dem Namen Angelit bekannt geworden, was mit Engeln assoziiert wird und weshalb er in der englischsprachigen Literatur auch zu Astralreisen empfohlen wird. Etwas irdischer und aus der Sprache der Bergleute oder Mineralogen sind die Synonyme Bardiglionit, Gekrösestein (für gefältetes Anhydrit-Gestein), Klarskait, Leuchtstein, Muriacit (aufgrund des 1794 irrtümlich vermuteten Salzsäuregehalts – acidum muriaticum), Seidenspat (für fasrigen Anhydrit) sowie Würfelanhydrit, Würfelgips und Würfelspat für Anhydrit-Kristallbildungen.

Anhydrit gehört zu den gesteinsbildenden Mineralien, konkret zu den Salzgesteinen. Salzgesteine entstehen sekundär durch das Eindampfen von Meerwasser in flachen Gewässern.
Anhydrit ist farblos, grau, rötlich oder bläulich (Angelit). Anhydrit zählt zur Mineralklasse der Sulfate. Er ist ein Calciumsulfat der Anhydrit-Gips-Gruppe (Formel: CaSO4 +Sr) mit geringem Strontium-Gehalt. Falls sich noch Spuren von Eisen einfinden, wird Anhydrit rötlich. Anhydrit nimmt gerne Wasser auf und wandelt sich dann in Gips um.

Anhydrit wirkt als rhombisches Sulfat stabilisierend bei extremen psychischen Belastungen und kann sogar zur Verhinderung schizophrener Schübe eingesetzt werden. Menschen die geistig zu sehr abheben, gibt er den notwendigen Bodenkontakt und ausreichend Sicherheit im Täglichen Leben. So entsteht bei Unsicherheit oder dem Gefühl, schutzlos zu sein, auch der innere Halt, der notwendig ist, um sich anderen gegenüber vertrauensvoll zu öffnen.
Körperlich regt Anhydrit die Nierenfunktion und den Wasserhaushalt an. Er hilft dadruch bei akuten Vergiftungen, sofern es sich um wasserlösliche Stoffe handelt. Auch Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) und damit verbundene Schwellungen werden abgebaut.

Anhydrit sollte am Körper getragen oder aufgelegt werden, jedoch nicht zu lange (nicht Wochen oder Monate), da er geistige Entwicklungen bremst.
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Angel Nebula – Engel Nebel

Das gemeinsame Licht der Sterne der Milchstraße werden von dieser kosmischen Staubwolke reflektiert, die rund 300 Licht-Jahre von unserer Galaxie entfernt ist. Vom 13-jährigen Sohn des Astronomen Steve Mandel ‚Engel Nebel‘ genannt, ist die staubige Erscheinung ein Teil eines sich ausdehnenden Komplexes von dunklen und relativ unerforschten diffusen Nebeln, beobachtet über großen Regionen in Richtung Nord-und Süd-Pole. Zusammen mit dem blauen Farbton Merkmal häufig beobachteter, reflektierender Nebel, produzieren der Engel Nebel und andere staubig-galaktische Wolken auch eine schwach rötliche Lumineszenz, indem Staubkörner die unsichtbare UV-Strahlung der Milchstrasse zu sichtbarem rotem Licht verwandeln.
Astronomy Picture of the Day
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Angels Flight

Standseilbahn in Los Angeles, 1901 konsturiert.

Angels Flight
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Angels Jeans

Jeansmarke mit Engellogo.

Angels Jeans
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Angeloi

Angeloi (indisch auch „Devas“ genannt) sind Engelwesen, bei denen es sich nach anthroposophischer Auffassung um Geister oder Söhne des Zwielichts und der Dämmerung handelt. Bei ihnen handelt es sich um Geister für bestimmte Landschaften, Pflanzen- und Tierarten. Sie begleiten außerdem den Menschen persönlich auf allen Wegen. Innerhalb der von Rudolf Steiner festgelegten Engelhierarchie nehmen sie den neunten Grad ein, das heißt, sie stehen nur eine Stufe über den Menschen.
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Angel Shot

Eine bestimmte Munitionsart, die im Seekrieg verwendet wurde. Zwei Kanonenkugeln sind mit einer Kette verbunden.
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Angelus

Der Engel des Herrn (Angelus) ist ein Gebet der katholischen Kirche, das morgens, mittags um 12:00 Uhr und abends gebetet wird (die Gebetszeiten variieren von Gegend zu Gegend). Der Papst betet es jeden Sonntag um 12:00 Uhr vom Fenster seiner Wohnung aus. Als Gebetseinladung erfolgt in der Regel das wenige Minuten andauernde Angelusläuten, das in einigen Kirchengemeinden morgens aus Rücksicht auf die nahen Anwohner sogar ganz entfällt. Das Gebet beinhaltet die Betrachtung der Menschwerdung des Gottessohnes in der Zeit, vorbereitet durch den Verkündigungs-Dialog zwischen dem Erzengel Gabriel und Maria. Nach jedem der drei Betrachtungsworte wird ein Ave Maria gebetet. Den Schluss bildet die Oration, das Gebet. Der Papst schließt dieser noch 3x die Doxologie „Ehre sei dem Vater“ und ein Totengedenken an, bevor er am Schluss den Segen erteilt.

Deutsch Latein
Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist. Angelus Domini nuntiavit Mariae et concepit de Spiritu Sancto
Gegrüßet seist du, Maria … Ave Maria …
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort. Ecce, ancilla Domini. Fiat mihi secundum verbum Tuum.
Gegrüßet seist du, Maria … Ave Maria …
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Et verbum caro factum est et habitavit in nobis.
Gegrüßet seist du, Maria … Ave Maria …
Bitte für uns, heilige Gottesmutter, (auf) dass wir würdig werden der Verheißungen Christi. Ora pro nobis, Sancta Dei Genetrix, ut digni efficiamur promissionibus Christi
Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße Deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, Deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. (Ebenfalls verbreitet: Führe uns durch Sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung.) Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen. Oremus. Gratiam Tuam, quaesumus, Domine, mentibus nostris infunde, ut, qui angelo nuntiante, Christi, filii Tui, incarnationem cognovimus, per passionem Eius et crucem ad resurrectionis gloriam perducamur. Per Eundem Christum, Dominum nostrum. Amen.

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Animals‘ Angels

Animals‘ Angels ist eine Tierschutzorganisation, die sich vor allem gegen die unwürdigen Bedingungen bei Tiertransporten engagiert.

Animals‘ Angels

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Baie des Anges – Bucht der Engel

Die Baie des Anges (dt. „Bucht der Engel“) ist eine Bucht an der französischen Mittelmeerküste, genauer gesagt an der Côte d’Azur. Sie erstreckt sich vor der Stadt Nizza mit ihrem bekannten Boulevard Promenade des Anglais, an das sich im Osten das Quai des Etats-Unis anschließt.

Im Osten wird die Bucht durch das Cap de Nice begrenzt, das Nizza von Villefranche-sur-Mer abtrennt, im Westen durch die Mündung des Var.

Die Bucht wird geprägt von der imposanten Architektur des Marina Baie des Anges, eines Wohnkomplexes des Architekten Andre Minangoy (1905–1985). Während der Komplex zum Baubeginn 1969 noch sehr umstritten war, wandelte sich die öffentliche Meinung bis zum Abschluss der Arbeiten 1993 soweit, dass die Gebäude als Wahrzeichen der Gegend angesehen wurden.

Wikipedia: Baie des Anges

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Blauer Engel

1. ‚Der blaue Engel‘, Gemälde von Marc Chagall (1887 – 1985) aus dem Jahre 1938.

2. ‚Der Blaue Engel‘ (umgangssprachlich auch: Blauer Umweltengel) ist ein seit 1978 vergebenes Prüfsiegel/Gütesiegel für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen. Dieses Umweltzeichen wurde 1977 vom Bundesminister des Inneren und den für Umweltschutz zuständigen Ministern der Bundesländer ins Leben gerufen und soll dort, wo herkömmliche Produkte die Umwelt belasten, umweltfreundliche Entwicklungen und Alternativen erkennbar machen. Unsichtbares soll für Verbraucher, Handel und Hersteller sichtbar werden. Das Umweltzeichen wird an die Hersteller verliehen und diese können auf freiwilliger Basis ihre Produkte damit kennzeichnen. Jeder kann beim Umweltbundesamt auszeichnungswürdige Produkte vorschlagen. Der Blaue Engel ist jedoch kein Unbedenklichkeitszeichen: die so gekennzeichneten Produkte stellen in ihrer jeweiligen Produktgruppe das „geringste Übel“ in Punkto Umweltbelastung dar, nach dem Motto: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

3. ‚Der Blaue Engel‘ ist auch ein Filmtitel eines deutschen Spielfilms aus dem Jahre 1930 von Carl Zuckmayer und mit Marlene Dietrich in einer Hauptrolle.
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Blue Angels

1946 gegründetes Team von Spezial-Stunt-Piloten der US Navy und Marine Corps.
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Blutengel

„Blutengel“ ist eine deutsche Musikgruppe (Futurepop, Darkwave) der Gothic-Szene.
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Dicker Engel

Der ‚Dicke Engel‘ ist ein Restaurant am U-Bahnhof Birkenstrasse in Berlin-Moabit, Deutschland.
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Engel

Die Engel war ein Kriegsschiff der Hansestadt Lübeck im 16. Jahrhundert. Das Schiff sank 1565 vor Falsterbo.
Siehe: commons.wikimedia.org
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Engel-Alphabet

Eine Schrift, die in magischen Büchern oder Zeremonien benutzt wurde. Es gibt einige verschiedene Engel-Schriften.

Siehe auch hier: Engel-Schrift.
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Engel-Apotheke

Die Engel-Apotheke in Waldshut ist nur eine von unzähligen Apotheken auf der ganzen Welt, die den gleichen oder einen ähnlichen Namen haben. Genauso wie bei Restaurants gibts auch viele Apotheken mit dem Namen Engel.

Engel-Apotheke Waldshut
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Engelberg

Es gibt hunderte von Orten auf der Welt, die als Teil ihres Namens ‚Engel…‘, ‚Angeles…‘ oder ähnliches haben. Ich greife der Überfülle halber nur einen Ort davon heraus.

Engelberg ist eine politische Gemeinde des Kantons Obwalden in der Schweiz. Engelberg ist eines der beliebtesten Sommer- und Wintertourismusgebiete in der Zentralschweiz.
Engelberg liegt 25 km südlich des Vierwaldstättersees und 20 km südlich der Stadt Stans, in einem flachen, weiten Hochtal auf rund 1000 m Höhe. Der Ort ist eingeschlossen zwischen dem Gebirgsmassiv des 3238 m hohen Titlis im Süden und einer Bergkette im Norden, die von den bis zu rund 2800m hohen Bergen Engelberger Rotstock, Ruchstock, Rigidalstock und den Walenstöcken gebildet wird. Im Osten beherrscht der unmittelbar über dem Ort thronende Hahnen mit 2600 m Höhe das Ortsbild.
Wegen seiner abgeschiedenen Lage wurden die Geschicke des Tals über Jahrhunderte von der Landwirtschaft und der 1120 gegründeten Benediktinerabtei Kloster Engelberg geprägt. Der Name Engelberg geht auf eine Legende zurück, wonach Engelsstimmen von der Höhe des Berges Hahnen die Gründung der Abtei veranlassten. Der Engel erscheint denn auch im Wappen des Ortes. Die Mönchsgemeinschaft wurde zur Keimzelle eines geistlichen Miniaturstaates und gründete eine Kloster-, Schreiber- und Malerschule, aus der sich die heutige Stiftsschule Engelberg entwickelte und dem Tal über die Grenzen der Schweiz hinaus Bekanntheit brachte.
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Engel der Armen

Agnes Bojaxhiu kam am 26. August 1910 als drittes und letztes Kind des albanischen Bauunternehmers Kolë Bojaxhiu in Skopje zur Welt.
Als Gründerin der Kongregation „Missionarinnen der Nächstenliebe“ mit Sitz in Kalkutta (Indien) und als „Engel der Armen“ erwarb sich die Ordensschwester Mutter Teresa (1910–1997) die Sympathien der ganzen Welt. Die „Mutter der Armen“, die eigentlich Agnes („Gonxha“) Bojaxhiu hieß, und ihre zahlreichen Helferinnen haben Tausenden von Hungernden, Kranken und Sterbenden geholfen. Ihr bewundernswertes Werk wurde bereits zu ihren Lebzeiten mit höchsten Auszeichnungen bedacht.
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Engel der Meere

Zuweilen werden Delphine als „Engel der Meere“ bezeichnet. Es gibt auch eine Meerschneckenart, die man Sea angel (Meerengel) nennt.
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Engelgold

Gold.
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Engelgroschen

Von 1497 bis 1559 im Auftrag der sächsischen Fürsten anfänglich aus 14-lötigem Silber (später aus 13-lötigem Silber) geschlagene dünne Silbermünze.

Anfänglich wurden 56 Münzen aus der 14-lötigen Mark geschlagen. Der Name Engelgroschen bezieht sich auf die auf der Münze befindlichen Darstellung eines Engels, der den Kurschild hält. Zwischen 1620 und 1623 wurden auch unterwertige kursächsische Kippertaler und -groschen geprägt.
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Engelgruss

Als „Engelgruss“ wird die Anrede des Erzengel Gabriels bei der Verkündigung an Maria bezeichnet.
Diese Bibelstelle ist auch die Grundlage für das wohl bekannteste Marien-Gebet, das ‚Ave Maria‘ (Gegrüsst seist Du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes Jesus…).

Lukas 1,26-38:
26 Und im sechsten Monat ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,
27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Manne mit Namen Joseph, vom Hause David: und die Jungfrau hieß Maria.
28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegrüßet seist du, Holdselige! Der Herr ist mit dir, du Gebenedeite unter den Weibern!
29 Da sie aber ihn sah, erschrak sie über seine Rede und gedachte: Welch ein Gruß ist das?
30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! du hast Gnade bei Gott gefunden.
31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.
32 Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben;
33 und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein.
34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiß?
35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.
36 Und siehe, Elisabeth, deine Gefreunde, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und geht jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, daß sie unfruchtbar sei.
37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
38 Maria aber sprach: Siehe ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
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Engelhaar

1. Dekorationsmaterial um den Weihnachtsbaum zu schmücken oder zum basteln.

2. Sehr dünne Spaghetti (‚Angel Hair Pasta‘ od. ‚Engel Haar Teigwaren‘).

3. Eine süsse, aus Spanien stammende Speise (Cabello de Angel), die aus einem speziellen Kürbis hergestellt wird und z.B. zur Füllung von Kuchen und Plätzchen verwendet wird.

4. Ein Symptom bei einer Augenkrankheit.

5. Absonderung von Ufos.

6. Sehr dünnes Garn zum häkeln oder für andere Handarbeiten.
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Engelhaie (Squatinidae)

– Sägerücken-Engelhai (Squatina aculeata)
– Afrikanischer Engelhai (Squatina africana)
– Argentinischer Engelhai (Squatina argentina)
– Dornrücken Engelhai (Squatina armata)
– Australischer Engelhai (Squatina australis)
– Pazifischer Engelhai (Squatina californica)
– Atlantischer Engelhai (Squatina dumeril)
– Guggenheim Engelhai (Squatina guggenheim)
– Japanischer Engelhai (Squatina japonica)
– Weichrückiger Engelhai, Augenfleck-Engelhai (Squatina oculata)
– Östlicher Engelhai (Squatina sp. nov. A)
– Westlicher Engelhai (Squatina sp. nov. B)
– Gemeiner Engelhai (Squatina squatina)
– Ornaten Engelhai (Squatina tergocellata)

Die Familie der Engelhaie (auch: Meerengel) ist in zwölf verschiedenen Arten über weite Gebiete aller Meere verbreitet. Meerengel halten sich bevorzugt in Bodennähe auf und meiden die Küstengebiete weitgehend.
Die bis zu zwei Meter langen Meeresbewohner erinnern in ihrem Aussehen eher an Rochen als an andere Haiarten und so kommt es häufig vor, dass man sie verwechselt.
Engelhaie ernähren sich vornehmlich von tierischer Kost und bevorzugen Weichtiere und kleine Krebse.
Engelhaie sind ovovivipar. Die Paarung findet zumeist in den Sommermonaten statt und nach einer Tragzeit von etwa sechs Monaten bringt das Weibchen bis zu 20 lebende Jungtiere zur Welt.
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Engel im Himmel singen hören

Die Redensart „Engel im Himmel singen hören“ kann zweierlei bedeuten: ‚grosse Schmerzen empfinden‘ / ‚knapp vor dem Tod sein‘ oder ‚grosses Glück empfinden‘.
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Engelkraut

Besser bekannt durch den Namen ‚Arnika‘. Die Arnika (Arnica montana) ist eine Pflanzenart in der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und steht unter Naturschutz. Die aromatisch duftende, mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 cm. Die meist einzelstehenden orangegelben körbchenförmige Blütenstände bekommen einen Durchmesser von etwa 4,5 bis 6 cm. Die Blütezeit ist von Mai bis August. Das Verbreitungsgebiet umfasst die Alpen, Pyrenäen bis zum Balkan sowie eine nördliche Verbreitung bis Südskandinavien und ins Baltikum. Arnika bevorzugt saure und magere Wiesen und ist kalkmeidend. Sie ist von der Tallage bis in Höhenlagen von 2800 m anzutreffen.

Alle Teile der Pflanze sind giftig; u. a. enthält Arnika das giftige Helenalin, deswegen sollte Arnika als Selbstmedikation nicht innerlich angewendet werden. Die wohl früheste Erwähnung findet sich bei der hl. Hildegard von Bingen. Bei der von ihr als „Wolfsgelegena“ bezeichneten Pflanze könnte es sich um die Arnika handeln. Ende des Mittelalters war sie dann eine bekannte Wundheilpflanze.
Umschläge mit Arnikatinktur helfen bei Zerrungen von Muskeln und Sehnen, bei Faserrissen und Quetschungen. Blutergüsse klingen mit Hilfe von Arnika-Umschlägen schneller ab, da die Resorption verbessert wird. Auszüge aus Arnikablüten werden äußerlich bei stumpfen Verletzungen, z.B. Prellungen, Blutergüssen und Verstauchungen, oberflächlichen Venenentzündungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, rheumatischen Beschwerden und zur Behandlung von Entzündungen nach Insektenstichen angewandt. Auszüge aus Arnika finden sich auch als Zusatz in Haarwässern, Zahncremes und anderen kosmetischen Produkten.

Hildegard von Bingen mag eine der Ersten gewesen sein, die die heilende Wirkung dieser Pflanze erkannt hat. Sie schrieb ihr jedoch auch beachtliche magische Kräfte zu:
Wenn ein Mann oder eine Frau in Liebe erglüht, dann wird, wenn jemand sie oder ihn auf der Haut mit Wolfesgelena (= Arnika) berührt, der Berührte in der Liebe zum anderen verbrennen, und wenn das Kraut vertrocknet ist, dann werden Mann oder Frau durch die Liebesglut fast rasend, so dass sie schließlich unsinnig werden.

Die Arnika zählt zu den alten Zauberpflanzen, worauf einige volkstümliche Namen hindeuten, z. B. Donnerwurz, Wolfsbanner, Johannisblume. Arnika wird auch so genannt: Allerleikraut, Berghopfen, Bergwohlverlei, Bluttrieb, Engelkraut, Fallkraut, römische Gemswurz, Hundstod, Johanniskraut, Kathreinwurz, Kraftrose, Laugenkraut, Marienkraut, Mönchwurz, Schnupftabakblume, Sternblume, Stickkraut, Sonnenzwiebel, Wohlgemut, Wohlverleih.

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Engelmacher/in

„Engelmacherin“ war früher die Bezeichnung für eine Frau, die kleine und insbesondere uneheliche Pflegekinder absichtlich sterben ließ („zu Engeln machte“), um sich am Pflegegeld zu bereichern.
In der Umgangssprache wird so verhüllend eine Frau bezeichnet, die illegal Abtreibungen vornimmt. Engelmacherinnen sind oft gleichzeitig Hebammen, Heilerinnen oder Ähnliches und arbeiten durch die Illegalität unter hygienisch zweifelhaften Bedingungen, so dass der Eingriff vielfach zu Komplikationen, Unfruchtbarkeit oder gar zum Tod der behandelten Frauen führt. Engelmacherinnen haben ihre Abtreibungen in der Regel mit Hausmitteln wie bestimmten Pflanzen, Stricknadeln, Seifenlauge und anderen Hilfsgegenständen durchgeführt. In Ländern mit legalen Möglichkeiten zur Abtreibung kommen Engelmacherinnen kaum vor, da dort Abtreibungen im Rahmen der medizinischen Versorgung der Bevölkerung legal vorgenommen werden können.
In der Vulgärsprache der Kriminellen bezeichnet der Ausdruck „Engelmacher“ auch eine tödliche Schusswaffe.
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Engelmann enthaupten

„Den Engelmann enthaupten“ war eine deutsche Tradition im frühen 20.ten Jahrhundert. Der Engelmann war aus einem aus Stroh gewickeltem Stumpf gemacht, mit einer plumpen, menschlichen Form, ähnlich wie eine Vogelscheuche. Der Engelmann wurde in Brand gesetzt um die Sommerzeit zu feiern und junge Männer griffen die brennende Figur an und sprangen über die Restposten des Feuers. In ähnlicher Form heute noch z.B. beim Zürcher Sechseläuten alljährlich gefeiert.
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Engel mit einem ‚B‘ davor

„Engel mit einem ‚B‘ davor“ = Bengel. Umgangsprachlich für ‚frecher Junge‘.
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Engelmond

„Engelmond“ war ein nicht geweihter Bischof des Bistums Soisson in Frankreich im 9. Jhr. Es gab auch einen Heiligen mit diesem Namen, „Heiliger Engelmond von Vebsen“ (auch: Engelmund oder Ingelmund, um 739).
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Engelmünzen

„Engelmünzen“ sind münzenähnliche Metallstücke mit einer Engelabildung und bestimmten Worten oder Sätzen, die positives Denken unterstützen. Sie werden als Glücksbringer oder eine Art Handschmeichler mit sich getragen.
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Engel-Pilsner

Pilsbier aus einem Traditionsbetrieb in Crailsheim, nähe Schwäbisch Hall, der viele verschiedene Biersorten und -arten herstellt. Engel-Bier
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Engelsblümchen

Botanischer Name: Gnaphalium L. (Ruhrkraut), Gattung aus der Familie der Kompositen, einjährige oder perennierende, mehr oder weniger weissfilzige Kräuter, selten Halbsträucher mit wechselständigen, ganzrandigen, schmalen Blättern und kleinen, gipfelständigen, einzelnen, häufiger geknäuelten Blütenköpfen, deren Hüllkelchblätter trocken, meist gefärbt sind. Etwa 100 über die ganze Erde zerstreute Arten. „Gnaphalium“ dioicum L. (Katzenpfötchen, Hasenpfötchen, Engelsblümchen).
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Engelsbrot

„Engelsbrot“ (lateinisch: Panis Angelorum oder Panis Angelicus, auch Brot der Engel) nannte Thomas von Aquin (Dominikanermönch, 1225-1274) die konsekrierte Hostie. Panis angelicus ist auch der Anfang der vorletzten Strophe des Hymnus ‚Sacris solemniis‘. Er wurde 1264 aus Anlass der Einführung des Fronleichnamsfestes von Thomas von Aquin für die Matutin des Festtagsoffiziums verfasst. Die Panis angelicus-Strophe ist häufig für sich vertont worden und wurde als Gesang zum Eucharistischen Segen verwendet.
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Engelsbrücke

Die „Engelsbrücke“ (lat. Pons Aelius; ital. Ponte Sant’Angelo) ist eine über den Tiber in Rom führende Brücke. Ihr heutiger Name geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Sie wird zum einen deswegen Engelsbrücke genannt, weil sie direkt auf die Engelsburg zuführt, zum anderen weil eine Reihe von Engelsstatuen auf ihr aufgestellt sind. Ursprünglich wurde die Brücke, die in der Antike als die schönste der Welt galt, von Kaiser Hadrian gebaut. Er wollte mit ihr das Marsfeld direkt mit seinem Mausoleum verbinden lassen. Die Einweihung der ehemals Pons Aelius (nach Publius Aelius Hadrianus) benannten Tiberbrücke fand im Jahre 134 n. Chr. statt. „Engelsbrücke“ fänd ich im übrigen auch eine schöne, poetische Alternative für ‚Regenbogen‘.
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Engelsbrüder

Johann Georg Gichtel, Schwärmer und Mystiker, geb. 14. März 1638 zu Regensburg, ward daselbst 1664 Advokat. Er beschäftigte sich jedoch fortwährend mit religiösen, später besonders mit Jakob Böhmes Schriften, die er zuerst vollständig herausgab (1682). Auch trat er in persönlichen Verkehr mit andern Schwärmern, namentlich mit dem Holländer Breckling. 1668 kam er infolge seiner Befehdung der Orthodoxie ins Gefängnis und an den Pranger. Er suchte nun eine Zufluchtsstätte in Amsterdam.
Seine Lehre, daß man einzig auf den »Gott in uns« hören, dagegen um die Bedürfnisse des Lebens sich nicht bekümmern solle, rief Arbeitsscheu und Zerwürfnisse in den Familien hervor. Er starb 21. Jan. 1710 in Amsterdam. Seine »Theosophia practica« ward von seinem Schüler Gottfr. Arnold (1701–1708, 3 Bde.) und von Überfeld (1722, 6 Bde.) mit seiner Biographie herausgegeben. Die Glieder der von ihm gestifteten kleinen Gemeinde in Holland hießen nach ihm Gichtelianer; sie selbst nannten sich Engelsbrüder, weil sie bis zur Reinheit der Engel sich zu erheben hofften, indem die vollkommenen Glieder (Melchisedeksche Priester) sich des ehelichen Umganges enthielten und nur von freiwilligen Gaben lebten. An ihre Spitze stellte sich ein Kaufmann J. W. [Johann Wilhelm] Überfeld aus Frankfurt a. M. Sie haben sich in Norddeutschland bis ins 19. Jahrh. herein erhalten.
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Engelsburg

Die Engelsburg (italienisch: ‚Castel Sant’ Angelo‘ oder ‚Mausoleo di Adriano‘) in Rom wurde ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian (76–138) und seine Nachfolger errichtet und später von verschiedenen Päpsten zur Burg umgebaut. Der Bau wurde noch zu Lebzeiten Hadrians unter der Leitung des Architekten Demetrianus begonnen und im Jahr 139 unter Antoninus Pius beendet. Das Grabmal war in der Spätantike unter dem Namen Hadrianeum bekannt. Heute wird die Bezeichnung Hadrianeum für den Tempel des Hadrian an der Piazza di Pietra verwendet. Den heutigen Namen erhielt die Anlage im Jahr 590, als in Rom die Pest wütete. Papst Gregor I. der Große soll über dem Grabmal die Erscheinung des Erzengels Michael gesehen haben, der ihm das Ende der Pest verkündete, indem er das Schwert des göttlichen Zorns in die Scheide steckte. Da die Pest wirklich zu Ende ging, erinnert heute noch die Statue des Engels auf der Spitze des Gebäudes an diese Episode.
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Engelsches Gesetz

Das engelsche Gesetz ist eine von dem deutschen Statistiker Ernst Engel (* 1821; † 1896) erstmals beschriebene Gesetzmäßigkeit, dass der Einkommensanteil, den ein Privathaushalt für die Ernährung ausgibt, mit steigendem Einkommen sinkt. Dies ist gleichbedeutend mit der Aussage, dass die Einkommenselastizität der Nachfrage nach Nahrungsmitteln kleiner als 1 ist. Die Beziehungen zwischen Ausgaben für bestimmte Güter und dem Einkommen werden danach als Engel-Kurven bezeichnet. Der Engel-Koeffizient ist der Anteil der Ausgaben für Lebensmittel an den gesamten Konsumausgaben eines Haushalts. Ein niedriger Engelkoeffizient gilt gemäß dem engelschen Gesetz als Indikator für hohen materiellen Wohlstand.
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Engel-Schrift

Eine Schrift, die in magischen Büchern oder Zeremonien benutzt wurde. Es gibt einige verschiedene Engel-Schriften.

Siehe auch hier: Engel-Schrift.
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Engelsgeduld

„Eine Engelsgeduld haben“ bedeutet soviel wie „sehr geduldig sein“.
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Engelsgruss

Lat.: Ave Maria. Angelica salutatio, d. h. der Gruß des Engels Gabriel an Maria.
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Engelshaut-Koralle

Edelkoralle von zartrosa Färbung.
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Engelsmiene

Unschuldsmiene, so tun, als sei man für etwas nicht verantwortlich.
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Engelspietà

Bezeichnung für die Darstellung des toten Heilands, der von einem oder mehreren Engeln gehalten wird.

Das im 13. Jh. vor allem in Italien und Frankreich beliebte Sujet kann halb- oder ganzfigurig ausgeführt sein. Die Engelspietà basiert auf dem Imago-pietatis-Motiv. Auf französischen Darstellungen wird der Leichnam Christi von nur einem Engel gestützt; bei den aus Italien stammenden Werken ruht Jesus in der Mitte, flankiert von zwei Engeln. Schmerzensmann-Darstellungen mit Engeln sind zumeist deutscher Provenienz. Das Pietà-Motiv, bei dem Maria den Leichnam Christi hält, ist jüngeren Datums; die frühesten Ausführungen dieser Variante stammen aus dem 14. Jh.
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Engelsschwestern

(Angeliken), ital. Nonnenorden, welcher von der Gräfin Luise Torelli von Guastalla 1534 in Mailand gestiftet, vom Papst Paul III. genehmigt und der Regel des heil. Augustin unterworfen ward. Er erstreckte seine Wirksamkeit vornehmlich auf die Besserung gefallener Mädchen und Frauen.

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Engelstrompete

„Engelstrompeten“ sind 2 bis 5 Meter hohe Sträucher oder Bäume. Die großen Blätter können behaart oder unbehaart sein, die Formen variieren. Die Engelstrompeten (Datura suaveolens) sind eine Gattung der Nachtschattengewächse und stammen aus den Anden in Südamerika. Dabei kommen sie sowohl in Meeresnähe als auch in Höhen bis zu 3000 Metern vor. Sie sind sehr giftig. In den letzten Jahren wurden vor allem von Jugendlichen immer wieder Aufgüsse von Blättern oder Blüten von Engelstrompeten zur Einnahme als Rauschmittel (Halluzinogen) hergestellt. Da die dabei aufgenommene Dosis kaum bestimmbar ist und von Pflanze zu Pflanze bzw. von Pflanzenteil zu Pflanzenteil sehr stark schwanken kann, kam und kommt es immer wieder zu schwersten Vergiftungen bis hin zum Tod. Die Rauschwirkung kann bis zu mehreren Tagen anhalten oder in eine bleibende Drogenpsychose übergehen.
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Engelsüss

Lat.: Polypódium vulgáre, volkstümlich u.a. auch Engelsüß genannt. Deutsch: Gemeiner Tüpfelfarn. Englisch: Adder’s fern, Brake-root, Golden Maidenhair, Wall Fern, Wood Fern.

Vorkommen: Nord-und Westasien (bis Japan), Nordamerika, Afrika, (Kapland), Azoren, Kanarische Inseln, Sandwichinseln.

Der federkieldicke, dicht mit braunen Haaren besetzte Wurzelstock kriecht dicht unter oder über der Bodenfläche dahin. Die steif aufrechten, kahlen Blätter werden bis zu 70 cm hoch. Sporenbildung im August und September. Man findet Engelsüss an Felsen, alten Mauern, an schattigen Abhängen, auf Waldboden und auch zuweilen auf Baumstämmen.

Schon seit de Altertum ist er als Heilpflanze bekannt. Vorallem werden seine abführende und abschwellende Wirkung gepriesen. Aber auch bei Lungenleiden, Gicht, Magenschmerzen, und anscheinden bei Psychosen soll es hilfreich sein.
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Engelszinn

Der Name leitet sich von der Punze ab, die als Engel-Marke bezeichnet wurde. Bei der Darstellung handelt es sich im Allgemeinen allerdings um keinen Engel, sondern um Justitia mit Waage und Schwert. Die Punze war das Qualitätszeichen für bleifreies Feinzinn. Oft wird Feinzinn auch als Englisch-Zinn bezeichnet. Es ist nur mit Kupfer oder Wismut legiert; das so genannte „Maintzer Englisch Zinn“ enthält auch etwas Blei. Einen Bleigehalt bis zu 10% hat das so genannte Probezinn, benannt nach der Nürnberger oder Reichsprobe.
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Engelszungen

„Wie mit Engelszungen reden“ ist eine Redensart und heisst soviel wie ‚jemanden zu überzeugen versuchen; eindringlich und betörend reden‘. Der Ausdruck stammt aus der Bibel (1. Kor 13,1): „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle“.
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Engelwasser

Myrtus L. (Myrte), Gattung aus der Familie der Myrtaceen, immergrüne Sträucher und Bäume mit einfachen, gegenständigen Blättern, einzeln oder in drei- bis siebenblütigen Cymen achselständigen, roten oder weißen Blüten und kugeligen, ein- bis vielsamigen, gekrönten Beeren. Etwa 100 Arten, besonders im westlichen und außertropischen Südamerika. Die gemeine Myrte („Myrtus“ communis L.), in Südeuropa, Asien, Afrika, ist ein immergrüner, gewürzhafter, 1–1,25 m hoher Strauch oder ein mäßiges Bäumchen mit glatten, glänzenden, lanzettförmigen, spitzen wohlriechenden Blättern und weißen oder rötlichen, auch gefüllten Blüten.
Größe und Form der Blätter ändern oft nach Massgabe des Klimas, der Kultur und des Standortes ab. Auch kultiviert man in Gärten zahlreiche Varietäten. Ehedem waren besonders die Blätter und Beeren offizinell, und man bereitete daraus durch Destillation ein Schönheitsmittel, das sogen. Engelwasser. Bei den Griechen war die Myrte der Aphrodite geweiht und der eigentümliche Schmuck der tellurischen Gottheiten, besonders der Demeter und ihres Sohns Triptolemos.
Die durch eine Ovation belohnten Sieger schmückte, wenn sie selbst kein Blut vergossen hatten, ein Myrtenkranz. In der Bibel ist die Myrte ein Bild, um die Herrlichkeit des Gelobten Landes, im Gegensatz des Zustandes im Exil, zu beschreiben. Die Zweige des dicht belaubten Baums dienten häufig zu den Laubhütten. Der Gebrauch eines Myrtenkranzes bei Vermählungen ist von alters her bis auf heute geblieben. Die großblätterige Myrte nimmt man dagegen zu Kränzen und Guirlanden für Verstorbene (daher Totenmyrte). Die erbsengroßen, roten Beeren der kleinblätterigen Myrte („Myrtus“ microphylla), in Peru, sind wohlschmeckend und zuckersüß. Auch die schmackhaften Beeren der Lumamyrte („Myrtus“ Luma) werden in Chile häufig gegessen.
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Engelweihe

Mit Engelweihe kann zweierlei gemeint sein.

1. Ein Feiertag bzw. Ereigniss in Einsiedeln, Schweiz:
Die Abtei Einsiedeln ist ein Kloster der Benediktiner in Einsiedeln im Kanton Schwyz in der Schweiz. Sie ist der wichtigste Marienwallfahrtsort der Schweiz und beherbergt wertvolle Kirchenschätze.
Enstehung:
Im Jahr 835 zog sich der hl. Meinrad, ein Benediktiner der Insel Reichenau, als Einsiedler in den „Finstern Wald“ zurück. Ihm folgten andere Einsiedler, unter ihnen der hl. Benno, Bischof von Metz.
Im Jahr 934 zog der sel. Eberhard, Dompropst in Straßburg, ans Grab des hl. Meinrad. Er verwendete sein väterliches Erbe zum Bau einer Kirche von Unserer Lieben Frau. Er schloss in sein Gebäude Meinrads Kapelle ein, und ein Haus für Brüder, welche nach der Benediktinerregel leben sollten. Kaiser Otto I. erklärte die Niederlassung durch einen Bestätigungsbrief vom Jahre 946 als Kloster, erteilte ihm das Recht der freien Abtswahl und förderte dieses sehr.

Im Jahr 948 hatte Eberhard seinen Bau vollendet und konnte im September den Bischof Konrad von Konstanz zur Weihe einladen. Dieser hörte in der Nacht vor dem Weihungstag (14. September) wunderliebliche Stimmen und hörte am folgenden Tag, nachdem er sich unter langem Zaudern zur feierlichen Handlung in die Kirche begeben, das Wort: „Halt ein, Bruder, Gott selbst hat die Kapelle geweiht!“ Daraufhin wagte er nicht mehr die Weihe vorzunehmen. Der Bischof erstattete sechszehn Jahre später mündllichen Bericht an Papst Leo VIII. Nachdem dieser viele deutsche Erzbischöfe, Bischöfe und Äbte befragt hatte, war auch er von der vollkommenen Glaubwürdigkeit des Vernommenen überzeugt, und erteilte denjenigen, welche die Kirche besuchen würden, Ablässe, welche nach einem halben Jahrtausend Pius II. bestätigte.

Daher wird noch in heutiger Zeit am Tage von Kreuzerhöhung in Einsiedeln das Fest der Engelweihe begangen, welches die Pilger zu Tausenden herbeizieht.

2. Ein Ritual des Engelwerkes:
Die Weihe an die Heiligen Engel
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Engelwerk

„Das Engelwerk“, „Werk der heiligen Engel“ oder „Opus Sanctorum Angelorum“ ist eine umstrittene, vorwiegend in der katholischen Kirche tätige Vereinigung, die sich die nähere Verbindung von Menschen und Engeln zur Aufgabe gemacht hat. Sie stellt die Gegenwart von Engeln und Schutzengeln in ihren Veröffentlichungen besonders heraus und spricht von einem in der Gegenwart vermuteten endzeitlichen Kampf zwischen Engeln und Dämonen.Die Gemeinschaft geht zurück auf angebliche Privatoffenbarungen der als „Mutter“ verehrten Tirolerin Gabriele Bitterlich (1896–1978), die schon als Vierjährige zum ersten Mal ihren Schutzengel gesehen haben soll; ihre Aufzeichnungen wuchsen mit der Zeit auf angeblich über 80.000 Manuskriptseiten. Bitterlichs zentrales Anliegen war es, die Existenz von Engeln stärker ins Bewusstsein zu rufen. Besonders wichtig dabei war die Beziehung des Einzelnen zu seinem persönlichen Schutzengel, die durch eine sogenannte Engelweihe gestärkt werden sollte.

Das „Werk der hl. Engel“ wurde 1949 von einer Gruppe von Priestern und Theologiestudenten in Innsbruck gegründet. 1951 wurden Schutzengelweihe, Engelweihe und Sühneweihe vom Innsbrucker Diözesanbischof Dr. Paulus Rusch anerkannt. Ein Teil des Engelwerkes erhielt einen diözesanen Rahmen in der 1961 von Bischof Rusch in Innsbruck-Wilten kanonisch errichteten Schutzengelbruderschaft. 1965 erwarb die Schutzengelbruderschaft die mittelalterliche Burg St. Petersberg bei Silz (Tirol). 1976 belebten einige Mitglieder des Engelwerks den Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz („Kreuzorden“) wieder, der 1131 gegründet worden und 1903 untergegangen war. Seit 1979 ist St. Petersberg Sitz eines Klosters des Kreuzordens. Der Orden ist offiziell mit der Betreuung des Engelwerks beauftragt.

Die Leitung des Engelwerkes liegt laut dem „4.Lehrbrief des Corpus Operis Sanctorum Angelorum“ beim Rektorat der Schutzengelbruderschaft.

In mehreren Diözesen wurden Priestergemeinschaften des Engelwerks errichtet, meist als „Priestergemeinschaft vom Heiligen Kreuz“ bezeichnet. Mitglieder der Priestergemeinschaften sind Mitglieder des Engelwerks, aber im Gegensatz zu den Priestern der Regularkanoniker vom Hl. Kreuz meist Diözesanpriester.

Trotz mehrerer aktenkundiger Versuche von Engelwerk-Priestern, Zeugen zur Falschaussage anzustiften, wurde der Engelwerk-Priester P.Frederico Cunha ORC 1993 vom Bezirksgericht in Santa Cruz (Madeira) wegen Mordes und versuchtem sexuellem Missbrauch von Jugendlichen zu einer Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt.[1][2]. Im April 1998 setzte sich der Täter während eines vorübergehenden Freigangs nach Brasilien ab.[3]

Im Jahre 2006 wurde ein Mitglied des Kreuzordens zum Weihbischof im kasachischen Karaganda erhoben: P. Athanasius Schneider ORC, gebürtig aus Tokmok im heutigen Kirgisistan (* 7. April 1961), als Jugendlicher mit den Eltern nach Deutschland ausgewandert, 1982 in Österreich dem Kreuzorden beigetreten, nach dem Studium in Rom und Brasilien 1990 zum Priester geweiht
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Engelwoche

Aktion der Deutschen Akademie für traditionelles Yoga mit „Engel-Umarmungen“ (Free Hugs), Meditationen und Aufruf zu engelhaften Ideen.

Engelwoche
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Engelwort

Mit „Engelwort“ wird für gewöhnlich eine Bibelstelle gemeint, in der ein Engel oder mehrere Engel zu einem Menschen gesprochen haben. Z.B. bei der Verkündigung an Maria oder die Hirten auf dem Feld bei Jesu Geburt.
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Engelwurz

– Echter Engelwurz (Angelica archangelica)
– Sumpf-Engelwurz (Angelica palustris)
– Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)

Die „Echte Engelwurz“ (Angelica archangelica), auch Erz-Engelwurz, Brustwurz, ist eine Pflanzenart der Familie der Doldenblütler. Engelwurz ist eine Pflanze der nördlichen Zonen. Im Mittelmeerraum gibt es keine Engelwurz, daher schreiben antike Autoren auch nicht über sie.
Die schnellwachsende, zweijährige Pflanze wird bis zu 2 Meter hoch und hat tief eingeschnittene, hellgrüne Blätter. Im Spätsommer bringt sie Dolden mit kleinen, hellgrünen Blüten hervor. Die Art wächst sowohl im Schatten wie auch in der Sonne. Sie sollte jedoch vor Wind geschützt werden. Der Echten Engelwurz ähnlich ist die bei uns häufigere Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris). Verwechslungsgefahr besteht mit dem giftigen Wasserschierling (Cicuta virosa).
Engelwurz gilt nach wie vor als Universalheilmittel, das antibakteriell wirkt und auch gegen Schimmelpilze hilft. Arzneilich am wirksamsten sind die Wurzeln (Rad. angelicae). Der Tee hilft bei Magen-Darm-Problemen, Rheuma und Bronchitis. Die Wurzel regt außerdem die Lebertätigkeit an. Angelikawurzel ist ein wichtiger Bestandteil von Magenlikören (zum Beispiel Benediktiner, Boonekamp und Chartreuselikör). Ein weiteres Produkt mit Angelikawurzel ist Klosterfrau Melissengeist. Alle Bestandteile sind hocharomatisch und haben nervenstärkende Wirkung. Die Sprossen eignen sich auch für Salate. Engelwurz wird häufig kandiert und wie Orangeat oder Zitronat als Backzutat verwendet.
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Gefallener Engel

Die Redensart „Ein gefallener Engel sein“ heisst soviel wie ’sich schuldig gemacht haben‘. Ausserdem gilt Luzifer (‚Lichtbringer‘, der Teufel) als DER gefallene Engel und mit ihm alle, die sich ihm angeschlossen haben.
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Gelber Engel

Mit einem „gelben Engel“ ist ein Pannenhelfer des ADAC gemeint. Die Mitarbeiter des ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil Club) kommen in ihren gelben Fahrzeugen und helfen, wenn man einmal mit seinem Fahrzeug liegen geblieben ist.
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Rauschgoldengel

Ein Rauschgoldengel ist ein Weihnachtsschmuck, der an der Spitze des Christbaums befestigt wird. Das Rauschgold oder Flittergold wurde im Jahre 1733 aus Messing gefertigt und zu dünnen Blättern wie Papier geschlagen. In Nürnberg werden bis heute Rauschgoldengel hergestellt und auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt verkauft.

Franken-Wiki: Rauschgoldengel
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The Angels

1960 gegründetes Baseball-Team. Von 1961 bis 1964 spielten sie als ‚The Los Angeles Angels‘, von 1965 bis 1996 als ‚The California Angels‘, bevor sie ihren gegewärtigen Namen ‚Anaheim Angels‘ annahmen.
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Tierschutzengel

Der ‚Tierschutzengel‘ ist ein Tierschutzverein, der Tiere vermittelt.

Tierschutzengel
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Wahrer Engel

Als „ein wahrer Engel“ bezeichnet man einen Retter oder Helfer.
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Weeping Angels

Die „Weeping Angels“ sind eine uralte fiktiven Rasse von Aliens aus der Doctor Who TV-Serie, vorgestellt in der zehnten Episode „Blink“ und den elften Episoden „The Time of Angels“ und „Flesh and Stone“. Steven Moffat, ihr Schöpfer, rechnet ihre Attraktivität den Kinderspielen zu, wie z.B. „Grandmother’s Footsteps“, und der Vorstellung, dass jede Statue draussen im Geheimen ein weinender Engel ist.

Link: Wikipedia: Weeping Angels
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Wolke der Engel

Wolke der Engel: So nennen die Cognac-Fabrikanten den Weinbrand-Dunst, der unaufhaltsam durch die Poren und Ritzen tausender eingekellerter Eichenfässer dringt und alsbald durch die Gassen der alten südfranzösischen Stadt Cognac wabert.
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Würgeengel

Mit Würgeengel ist ein Todesengel gemeint. Ich konnte keine Stelle in der Bibel finden, wo dieser Begriff im Text vorkommt. Ich meinte aber schon früher Bibelausgaben in der Hand gehalten zu haben, wo dieser Ausdruck vorkam. Zumindest wird in der Bibel von Engeln im Zusammenhang mit dem töten von Menschen berichtet (-eine für mich sonderbare Vorstellung, wenn man gleichzeitig davon ausgeht, dass Gott doch Liebe ist..).

Das Zeichen, das die Israeliten vor dem Auszug aus Ägypten vor dem Würgeengel verschonte (2.Mose 12,13), war das Blut des Passahlammes an ihrer Tür, für die Christen das Blut des Gekreuzigten.

In der Osterkantate ‚Christ lag in Todesbanden‘ (BWV 4) heisst es:

Hier ist das rechte Osterlamm,
davon hat Gott geboten,
das ist hoch an des Kreuzes Stamm
in heisser Lieb gebraten.
Das Blut zeichnet unsre Tür,
das hält der Glaub dem Tode für,
der Würger kann uns nicht mehr schaden.
Halleluja!

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Yellow Archangel

Yellow Archangel (wörtlich: Gelber Erzengel) ist eine gemeinsame Bezeichnung für die Art ‚Lamiastrum galeobdolon‘. Im deutschen Sprachraum heisst diese Pflanze ‚Goldnessel‘. Die Goldnessel (Lamium galeobdolon) (Syn.: Galeobdolon luteum, Lamiastrum galeobdolon), auch Gold-Taubnessel genannt, gehört zur Gattung der Taubnesseln (Lamium) in der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae).
Die Goldnessel ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 60 cm erreichen. Die Laubblätter sind breit eiförmig bis lanzettlich und am Rand nesselartig gekerbt. Auf der Oberseite befindet sich häufig ein weißliches oder silbernes Ornament (nicht bei der reinen Art, es handelt sich dabei um eine verwilderte Ausleseform). Diese Fleckung kommt zustande, wenn sich die Blattoberhaut vom Blattgewebe abhebt; es entsteht eine Luftschicht, an der das Licht total reflektiert wird.
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph. Sie blühen zwischen Mai und Juli.
Die Goldnessel unterscheidet sich in einigen Merkmalen von den anderen Taubnessel-Arten.
Von der Goldnessel gibt es einige Zuchtsorten, die als bodendeckende Zierpflanzen verkauft werden. Bekannt ist z.B. die Sorte ‚Florentinum‘ mit ausgeprägten Ornamenten auf den Blättern.

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